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Walter Schmidt, CEO von ista International: ista baut Position als Marktführer weiter aus (Quelle: ista International GmbH/Merve Tugcu).

ista baut Marktposition in Spanien weiter aus

Durch die Übernahme des spanischen Mess- und Energiedienstleisters Portolés baut ista sein Geschäft auf einem der zentralen europäischen Wachstumsmärkte für Energie- und Messdienstleistungen weiter aus.

Durch die Akquisition von Portolés stärkt ista dabei insbesondere seine Aktivitäten in der wichtigen spanischen Metropolregion rund um Madrid. ista Messgeräte und Services werden künftig in weiteren 20.000 spanischen Wohnungen individuelle Wasser- und Heizungsverbräuche messen und managen.

„Mit der Umsetzung der Europäischen Energieeffizienzrichtlinie wird Spanien einer der wichtigsten Wachstumsmärkte für intelligente Energiedienstleistungen im Wärmebereich werden“, so Walter Schmidt, CEO von ista International. „Ich freue mich deshalb sehr, dass wir unsere führende Position auf diesem Markt weiter konsequent stärken.“

In weiten Teilen Spaniens werden die Kosten für Wasser- und Heizungsverbräuche heute – anders als etwa in Dänemark, Deutschland oder auch Österreich und Luxemburg – nicht nach dem tatsächlich anfallenden individuellen Verbrauch berechnet, sondern geschätzt. Mit der Umsetzung der Europäischen Energieeffizienzrichtlinie soll jetzt aber das so genannte „Submetering“ europaweit und damit auch in Spanien in Mehrfamilienhäusern verpflichtend eingeführt werden.

Submetering – Mehr Energieeffizienz in Gebäuden

„Submetering“ ist grundsätzlich der Fachausdruck für die individuelle Erfassung und Abrechnung von Verbrauchsdaten für Mehrfamilienhäuser und gewerbliche Immobilien. Während Energieversorgungsunternehmen den Gesamtverbrauch der einzelnen Gebäude als Kosten in Rechnung stellen, erfassen entsprechende Energiedienstleister wie ista auf Basis moderner Messtechnik, wie sich diese Kosten innerhalb des Gebäudes verteilen.

Europäisches Erfolgsmodell für mehr Klima- und Ressourcenschutz

Die Europäische Kommission schätzt das Energieeinsparpotenzial im Gebäudesektor durch Submetering auf 15 bis sogar 30 Prozent und fordert deshalb im Rahmen der Europäischen Energieeffizienzrichtlinie (EED) von den europäischen Mitgliedsstaaten eine entsprechende gesetzliche Grundlage zu schaffen. Die tatsächliche Umsetzung der Maßnahmen soll ab spätestens Anfang 2017 greifen.

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