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Bitzer: In der Schaufler-Academy will das Unternehmen ein breit gefächertes Trainings- und Schulungsprogramm zu Themen wie Kältemittelverdichter, Komponenten und Systemlösungen bieten. (Quelle: Bitzer)

Bitzer: Neues Trainings- und Schulungszentrum

Bitzer erweitert seinen Standort Rottenburg-Ergenzingen um ein internationales Trainings- und Schulungszentrum. Die Fertigstellung der 1.500 Quadratmeter großen Einrichtung ist für Oktober 2015 geplant.

„Durch den Bau der „Schaufler-Academy“ in Rottenburg setzt Bitzer ein weiteres klares Zeichen, dass diese Region auch in Zukunft für das Unternehmen von besonderer Bedeutung sein wird“, sagt Jürgen Kleiner, Chief Procurement Officer von Bitzer.

„Die Gründe für die Errichtung der Schaufler-Academy sind vielfältig“, sagt Rainer Große-Kracht, Chief Technology Officer von Bitzer. „Denn die Komplexität der Bitzer Verdichter und Produkte steigt ständig – beispielsweise durch integrierte Frequenzumrichter, Elektronikkomponenten und neue CO2-Systeme. Zudem erfordern technisch anspruchsvolle Lösungen gut ausgebildetes Servicepersonal. Mit der Schaufler-Academy bieten wir die zentrale Trainings- und Schulungsstelle für Kunden und Mitarbeiter aus der ganzen Welt. Hier finden die Fortbildungen statt, die ermöglichen, dass die Wartungsteams unserer Partner immer auf dem neuesten Stand sind.“

Innovatives Energiekonzept mit Wärmepumpen und einem Blockheizkraftwerk

Ein Highlight der Schaufler-Academy ist das innovative Energiekonzept mit Wärmepumpen für den Heiz- und Kühlbetrieb, einem unterirdischen Latentspeicher (Eisspeicher), dem Solarabsorber und dem Blockheizkraftwerk. Damit zeigt das Unternehmen, das auf Nachhaltigkeit setzt, wie moderner Umweltschutz funktioniert. „Wir nehmen die etwas höheren Investitionskosten beispielsweise für den Eisspeicher gerne auf uns“, sagt Kleiner. „In diesem sammeln wir temporär verfügbare Kälte- und Wärmeenergie und rufen sie im Bedarfsfall wieder ab. Damit gleichen wir das schwankende Energieangebot aus und verwenden regenerative Energiequellen, die sich fürs Heizen und teilweise auch fürs Kühlen eignen. Natürlich nutzen wir auch noch die vorhandene Abwärme aus den Versuchs- und Demonstrationsanlagen.“ Gleichzeitig hat das Konzept noch weitere Vorteile: Laut Kleiner ist es umweltschonend, erfordert kein Genehmigungsverfahren und darf auch in Wasserschutzgebieten eingesetzt werden.

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