Recknagel
SMA Solar Technology
SMA Solar Technology: Umsatzrückgang im Jahr 2014 auf 805,4 Millionen Euro durch schwaches Europageschäft und starken Preisdruck. (Quelle: SMA Solar Technology AG)

SMA Solar Technology: Hohe Verluste in 2014 durch Markteinbruch in Europa

Die SMA Solar Technology AG (SMA/FWB: S92) verzeichnete im Geschäftsjahr 2014 insbesondere aufgrund der Marktentwicklung einen Umsatzrückgang um 13,6 Prozent auf 805,4 Millionen Euro (2013: 932,5 Millionen Euro). In Europa und China sank die Nachfrage nach Solar-Wechselrichtern im abgelaufenen Jahr aufgrund von veränderten politischen Rahmenbedingungen.

Der Auslandsanteil am Umsatz stieg 2014 auf 76,0 Prozent (2013: 71,0 Prozent). Wichtigste Auslandsmärkte waren Nordamerika, Australien, Japan und Großbritannien. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug –164,9 Millionen Euro (2013: –89,1 Millionen Euro). Die EBIT-Marge lag bei –20,5 Prozent (2013: –9,6 Prozent). Im operativen Ergebnis sind Rückstellungen für den geplanten Personalabbau, weitere Sondereffekte z.B. aus Wertberichtigungen sowie Verluste der chinesischen Tochtergesellschaft Zeversolar von insgesamt 129,7 Millionen Euro enthalten. Das operative Ergebnis vor Rückstellungen für den Personalabbau liegt innerhalb der veröffentlichten Prognose. Das Konzernergebnis belief sich im Berichtszeitraum auf –179,3 Millionen Euro (2013: –66,9 Millionen Euro).

SMA Solar Technology: Prognose für 2015

Für das erste Quartal 2015 rechnet der SMA Vorstand mit einem Umsatz von 210 Millionen Euro bis 230 Millionen Euro (Q1 2014: 176,3 Millionen Euro) und einem operativen Ergebnis (EBIT) von –5 Millionen Euro bis –10 Millionen Euro und geht damit von einer positiveren Geschäftsentwicklung als im Vergleichszeitraum des Vorjahres aus (Q1 2014: –22,0 Millionen Euro). Mit einem Auftragsbestand von mehr als 150 Millionen Euro (ohne Servicegeschäft) startet SMA solide in das zweite Quartal. Der Vorstand bestätigt deshalb die Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende Geschäftsjahr. Sie sieht einen Umsatz von 730 Millionen Euro bis 770 Millionen Euro vor. Da die Einspareffekte aus den aktuell durchgeführten Transformationsmaßnahmen frühestens ab Mitte 2015 ergebniswirksam sind, prognostiziert der SMA Vorstand für das laufende Jahr ein negatives operatives Ergebnis (EBIT) von –30 Mio. Euro bis –60 Mio. Euro. Die Rückkehr zu einem positiven operativen Ergebnis (EBIT) erwartet der SMA Vorstand für 2016. (fei)

Verwandte Themen
Smart Home
Neue Smart Home-Studie zeigt: Milliardenpotenzial bleibt ungenutzt weiter
Energieverbrauch, Heizwärme
Wärmeverbrauch in Mehrfamilienhäusern deutlich gestiegen weiter
Hafner-Muschler, thermeco2-Hochtemperatur-Wärmepumpen
Hafner-Muschler übernimmt Hochtemperatur-Wärmepumpen von Dürr thermea weiter
Förderung für Heizungen, Erneuerbare Energien
Ökoheizung: Ab 2018 muss Antrag auf MAP-Förderung vor Umsetzung gestellt werden weiter
Energieeffizienzklasse, Energielabel
BGH-Urteil: Energieeffizienzklasse muss auch online klar erkennbar sein weiter
Kälte- und Klimaanlagen, Förderung
Neues Online-Tool berechnet Zuschuss für Gebäudekühlung weiter

Relevante Publikationen für Sie:

Zur Steigerung der Wirkung passiver Absorber: Schall in Raumkanten schlucken! Cover

Zur Steigerung der Wirkung passiver Absorber: Schall in Raumkanten schlucken!


Helmut V. Fuchs/Janna Lamprecht, Xueqin Zha

mehr
Zum Entlüften hochliegender Rohrleitungen Cover

Zum Entlüften hochliegender Rohrleitungen


Wolfgang Möllenbruck und Robert Mack

mehr
Zum Einsparpotenzial an Heizenergie durch elektronische Einzelraumregelung Cover

Zum Einsparpotenzial an Heizenergie durch elektronische Einzelraumregelung


Annina Abdel Fattah

mehr