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InvenSor Kältemaschine: Im produzierenden Gewerbe nutzen Adsorptionskältemaschinen Abwärme effizient. (Quelle: InvenSor)

InvenSor: Adsorpionskältemaschinen für Industrie und Gewerbe

Zur Nutzung von in der Produktion entstehender Abwärme sind Adsorpionskältemaschinen in Gewerbe und Industrie eine wirtschaftliche und umweltfreundliche Lösung, die zunehmend in vielen Betrieben zum Einsatz kommt.

Wie InvenSor zur Hannover Messe mitteilte, sei der Trend zum Einsatz von Adsorptionskälte im industriellen Bereich auch 2015 ungebrochen. Die Gründe dafür seien vielfältig: So wächst der Gesamtkältebedarf in Deutschland stetig an, nach Zahlen des Bundesumweltamtes entfielen 2014 rund 14 Prozent des hiesigen Endenergiebedarfs auf die Kältetechnik. Zudem sind energiesparende Adsorptionskältemaschinen, die Wasser als umweltfreundliches Kältemittel nutzen, besonders geeignet für eine zukunftssichere und wartungsarme Kältetechnik.

Adsorptionskälte: Vielfältige industrielle Einsatzgebiete

Industrielle Anwendungen profitieren dank der langen Betriebszeiten je nach Kältebedarf von einer hohen Auslastung der Adsorptionskältemaschinen (AdKM). Dadurch amortisiert sich ihre Anschaffung meist schon nach zwei bis fünf Jahren. Im Bereich der Kühlung von IT-Infrastruktur laufen die Anlagen teilweise sogar ganzjährig rund um die Uhr. AdKMs überzeugen hier neben ihrer Effizienz vor allem durch ihre Zuverlässigkeit und einfache Betriebsführung.

Ob Oberflächenveredelung, Spritzgussverfahren oder Lebensmittel-Verarbeitung: Die Einsatzgebiete, bei denen Antriebswärme und Energierückgewinnung genutzt werden können, sind vielfältig. In KWKK Anlagen (Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung) erzeugen die thermisch angetriebenen Kältemaschinen mit minimalem Einsatz elektrischer Energie Kälte mit Hilfe von Abwärme des BHKWs.

Adsorptionskältemaschinen: Hohe Effizienz

Bei vielen der bislang in Deutschland installierten AdKMs konnten durch die Modernisierung energieintensivere Systeme ersetzt werden, wobei neben klassischen Splitgeräten auch Kaltwassersätze betroffen sind. Wo der technische Stand es erlaubt, bleiben die elektrisch angetriebenen Geräte zur Deckung von Spitzenlasten oder für Redundanzanforderungen erhalten. Viele zufriedene Anwender planen mittlerweile bei der Ausweitung ihrer Betriebskapazitäten die passenden KWKK-Systeme gleich mit. Der Umstieg auf die nachhaltige Technologie lohnt sich laut InvenSor bereits ab Kälteleistungen von 10 kW. Die mit dem Adsorptionsprozess bei der Kälteerzeugung erreichten Stromeinsparungen liegen dabei in der Regel zwischen 70% und 90%.

Planung und Aufbau der Systeme sind dank der betriebsbereit integrierten Hydraulikeinheiten einfach: InvenSor Kältemaschinen werden bei größeren Projekten ganz einfach parallel verschaltet. Die auf der Hannover Messe erstmals präsentierte LTC 30 e plus ist mit einer maximalen Kälteleistung von 35 kW und einem Spitzenwert der Energy Efficiency Ratio (EER) von 33 für den gewerblichen Einsatz nach Angabe von InvenSor besonders geeignet. (asc)

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