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TGA-Repräsentanz, Professor Uwe Franzke
TGA-Repräsentanz: Professor Uwe Franzke bei seinem Vortrag während des Parlamentarischen Abends im Haus der Bundespressekonferenz. (Quelle: TGA-Repräsentanz)

TGA-Repräsentanz Berlin: Zwischen Energieeffizienz und Behaglichkeit

Abgeordnete des Deutschen Bundestages folgten der Einladung zum Parlamentarischen Abend der Repräsentanz der Verbände der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA). Die politische Diskussion des Abends drehte sich um das Spannungsfeld zwischen Energieeffizienz und Behaglichkeit.

Aufgrund der aktuellen politischen Entwicklungen wurde auch das Thema steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung intensiv diskutiert. Die Abgeordneten sprachen mit dem Geschäftsführer der TGA-Repräsentanz Berlin Günther Mertz und Fachleuten aus den verschiedenen Verbänden.

Professor Uwe Franzke vom Institut für Luft- und Kältetechnik Dresden sprach in seinem Vortrag "Dicke Luft im Niedrigenergiehaus?" über die Herausforderung, in luftdichten Gebäuden ein angenehmes und gesundes Raumklima sicherzustellen. Schließlich verbringt der Mensch mehr als 80 Prozent seiner Lebenszeit in geschlossenen Räumen - zu Hause, in der Schule oder im Büro. Die moderne Technische Gebäudeausrüstung ist in der Lage, die Brücke zwischen nachhaltigen, energieeffizienten oder sogar klimaneutralen Gebäuden und den Bedürfnissen der Bewohner und Nutzer zu schlagen.

Über den Status und die Herausforderungen der Wärmewende sprachen anschließend Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Heizungsindustrie (BDH), und Günther Mertz, Geschäftsführer des Bundesindustrieverbands Technische Gebäudeausrüstung (BTGA), des Fachverbands Gebäude-Klima (FGK) und des Herstellerverbands Raumlufttechnische Geräte (RLT).

"Der heutige Abend hat gezeigt, wie wichtig das vertrauensvolle Miteinander von Politik und den Fachverbänden der Technischen Gebäudeausrüstung ist“, sagte TGA-Geschäftsführer Günther Mertz. „Wir informieren die Politik über technische Aspekte der Energiewende und erhalten im Gegenzug einen Einblick in die für uns relevanten Gesetzgebungsprozesse. Nur durch regelmäßige Abstimmung zwischen Politik und Wirtschaft kann die TGA-Branche ihrer tragenden Rolle bei der Energiewende gerecht werden." (fei)

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