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Jahrestagung des VfW: Zukunftskonzepte für Contractoren

Der erste Tag der 20. Jahrestagung des Verbandes für Wärmelieferung e.V. (VfW) in Magdeburg stand ganz im Zeichen möglicher Zukunftskonzepte, die neue Geschäftsmodelle für Contractoren eröffnen könnten. Nach Angaben des VfW wurden Möglichkeiten vorgestellt, mit denen sich die Contractingbranche den Herausforderungen der Energiewende in Deutschland stellen und damit die Energieeffizienz weiter voranbringen könnte.

Der erste Tag der 20. Jahrestagung des Verbandes für Wärmelieferung e.V. (VfW) in Magdeburg stand ganz im Zeichen möglicher Zukunftskonzepte, die neue Geschäftsmodelle für Contractoren eröffnen könnten. Nach Angaben des VfW wurden Möglichkeiten vorgestellt, mit denen sich die Contractingbranche den Herausforderungen der Energiewende in Deutschland stellen und damit die Energieeffizienz weiter voranbringen könnte.

Die Steigerung der Energieeffizienz müsse weiterhin konsequent in der Politik platziert werden. So lautete das Plädoyer von Carsten Müller von der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF), der die Zusammenarbeit mit dem VfW positiv hervorhob. Der VfW werde die DENEFF in ihrem Vorhaben eines Energieeffizienz-Anreizsystems unterstützen und die Zusammenarbeit weiterführen.

Am zweiten Tag der Jahrestagung erläuterte VfW-Justiziar Martin Hack die neue Wärmelieferverordnung und zeigte die neuen rechtlichen Anforderungen an Contractoren auf. Die angeschobene Diskussion galt der geforderten Kostenneutralität zwischen Bestands- und Neuanlagen.

„Jegliche staatliche Regelung stellt immer einen Kompromiss zwischen verschiedenen Interessenlagen dar. Insofern war mit Sicherheit nicht zu erwarten, dass eine Wärmelieferverordnung die Contractoren restlos überzeugen würde.“, kritisierte Norbert Krug, Präsident des VfW. Vorteilhaft an der neuen Verordnung sei, dass es nun Rechtssicherheit für Vermieter und Mieter in Form von garantierter Kostenneutralität gäbe. Dadurch erhoffe sich die Branche, den durch die bisherigen Unsicherheiten geschaffenen Modernisierungsstau bald abarbeiten zu können. Der VfW werde ein Berechnungstool sowie ein Konzept zum Nachweis der Kostenneutralität vorlegen.

„Es war eine gelungene Jahrestagung, die viele Möglichkeiten eröffnet hat, an denen der VfW weiter dran bleibt, um das Contracting weiter zu forcieren. Die aufgezeigten Konzepte spielen dabei eine wesentliche Rolle und werden in der Diskussion aufgegriffen. Die Branche wird die Potentiale der Wärmelieferverordnung nutzen und mit neuen Möglichkeiten und Sichtweisen gestärkt hervorgehen.“, resümierte Krug.

Bild: Dipl.-Ing. Norbert Krug, Präsident des VfW, begrüßt die Teilnehmer der VfW-Jahrestagung

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