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Photovoltaik: ISE will Sicherheit für Investoren erhöhen

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg bietet nach eigenen Angaben Photovoltaik Projektentwicklern und Investoren durch neue Messverfahren mehr Sicherheit. „Energy Rating“ ermögliche präzise Vorhersagen des Ertrags für jeden Standort weltweit und verbessere somit die technische Bankability.

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE in Freiburg bietet nach eigenen Angaben Photovoltaik Projektentwicklern und Investoren durch neue Messverfahren mehr Sicherheit. „Energy Rating“ ermögliche präzise Vorhersagen des Ertrags für jeden Standort weltweit und verbessere somit die technische Bankability.

„Bisher wurden als Grundlage für Ertragsgutachten von geplanten Photovoltaik-Anlagen meist die Datenblatt- und Herstellerangaben zugrunde gelegt“, erläutert Boris Farnung, Leiter der Modulkalibrierung des Projekts. „Doch in der Praxis zeigen sich häufig erheblich Abweichungen zwischen Herstellerangaben und den Ergebnissen im Labor“, so Farnung weiter.

Für das „Energy Rating“ werden zunächst die Einstrahlungsabhängigkeit und das Temperaturverhalten einer relevanten Stichprobe von Modulen gemessen. Mit diesen Werten kann dann mit meteorologischen Daten der Energieertrag eines Moduls für jeden beliebigen Standort bestimmt werden. Das Fraunhofer ISE übertrifft nach eigenen Angaben damit die Anforderungen der internationalen Norm IEC61853 Part 1 und bietet mit einer Messunsicherheit von 1,8 Prozent für kristalline PV-Module höchste Präzision.

Fraunhofer ISE auf der Intersolar Europe in München, 19. bis 21. Juni 2013, Stand B2.320

Bild: Fraunhofer ISE

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