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Nationale Plattform Zukunftsstadt: Die Bundersregierung präsentiert die Agenda für die urbane Zukunft. (Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung)

Urbane Zukunft: Forschungs- und Innovationsagenda der Nationalen Plattform Zukunftsstadt

Wie wir in den Städten der Zukunft leben werden und welche urbanen Lösungen die Energiewende, der demographische Wandel und Klimaveränderungen dabei erfordern, zeigt die von der Bundesregierung einberufene Nationale Plattform Zukunftsstadt in verschiedenen Forschungsprojekten auf.

In der Nationalen Plattform Zukunftsstadt haben Vertreter von Kommunen, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam eine Forschungs- und Innovationsagenda für die nachhaltige Stadt der Zukunft erarbeitet, die heute das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) präsentierte. Gleichzeitig startet das Wissenschaftsjahr „Zukunftsstadt“. Maßgeblich an der Agenda beteiligt waren das Deutsche Institut für Urbanistik und die Fraunhofer-Institute für Bauphysik IBP und für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO, die sieben Innovationsfelder definiert und Empfehlung für die Umsetzungsprozesse formuliert haben.

Die Stadt der Zukunft: Energie- und Ressourcenverbrauch

Das Fraunhofer IBP hat die Leitung der Geschäftsstelle der Nationalen Plattform Zukunftsstadt und die Koordination des Arbeitskreises zu Fragen der Energie- und Ressourceneffizienz übernommen. »Weil sich der Energie- und Ressourcenverbrauch auf Städte konzentriert, besteht hier ein großer Handlungsbedarf. Wir müssen diesen Verbrauch mit Hilfe von durchdachten Einsparmaßnahmen drastisch reduzieren. Dazu gehört auch die konsequente Dämmung unserer Bestandsbauten«, erläutert Dr. Eckhart Hertzsch, Geschäftsstellenleiter und Arbeitskreiskoordinator. Zudem müssten neue Strukturen geschaffen werden, um die Energie- und Ressourceneffizienz zu steigern.

Prioritäre Innovationsfelder für die Zukunftsstadt

Die Arbeitskreise der Nationalen Plattform Zukunftsstadt haben diese sieben gleichwertigen Innovationsfelder definiert, an denen in den kommenden Jahren intensiv weitergearbeitet werden soll:

  • Ziviligesellschaftliche Akteure als Treiber urbaner Transformation
  • Stärkung und Unterstützung kommunaler Transformation
  • Nachhaltiger Umbau urbaner Siedlungs- und Raumstrukturen
  • Pionierprojekte für urbane Infrastrukturen
  • Werkzeuge und Verfahren für Planung und Wissensmanagement
  • Neue Rahmenbedingungen für urbane Innovation
  • Strategisches Finanzmanagement und Geschäftsmodelle

Die vollständige Forschungs- und Innovationsagenda der Nationalen Plattform Zukunftsstadt finden Sie unter www.nationale-plattform-zukunftsstadt.de. Mehr Informationen zum Wissenschaftsjahr „Zukunftsstadt“ zeigt das Fraunhofer-Institut auf seiner Webseite. (asc)

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