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US-Energieministerium fördert Photovoltaik-Forschung von SolarWorld mit 4 Millionen USD; Neue Kristallisierungs-Technologie für effizientere und billigere Solarzellen

Das Photovoltaik-Unternehmen SolarWorld (Hillsboro, Oregon, USA) berichtete am 22.10.2014, es habe im Rahmen der SunShot-Initiative 4 Millionen US-Dollar Fördermittel vom US-Energieministerium (DOE) erhalten, um die Entwicklung einer bahnbrechenden Technologie zur Herstellung monokristalliner Silizium-Solarzellen zu intensivieren.

Das Photovoltaik-Projekt knüpft auch an Forschungs- und Entwicklungsarbeiten von SolarWorld in Deutschland an.

Die unternehmenseigene Entwicklung sei vielversprechend, betont SolarWorld: Sie könne die Produktionskosten für Si-Einkristalle erheblich senken und gleichzeitig den Wirkungsgrad der Solarzellen steigern.  

Photovoltaik-Module werden leistungsfähiger, die Kosten sinken

SolarWorld ist bereits einer der Weltmarktführer in der PERC-Technologie (passive emitter rear contact) und hat eine langjährige Erfahrung mit der Produktion von PERC-Modulen in seiner Fabrik in Hillsboro. Mit dieser Technologie konnte das Unternehmen die Leistung seiner 60-Zellen-Module bereits von 265 auf 280 Watt steigern.

„Wir danken dem Energieministerium, dass es uns in unseren Bemühungen unterstützt, die Photovoltaik-Modulleistung zu steigern und die Kosten für Endkunden zu senken“, sagte Mukesh Dulani, SolarWorld-Präsident für die USA.  

Forschung zielt auf 300 Watt-Module ab

Die Forschung im nächsten Abschnitt des Kristallisierungsprojekts, das vom DOE gefördert wird, findet am Standort Hillsboro statt, der Amerika-Niederlassung des Unternehmens. Das Projekt knüpft an dortige Forschungs- und Entwicklungsarbeiten und an „SolarWorld Innovations“ in Deutschland an. Ziel sei die Entwicklung eines Photovoltaik-Moduls mit einer bisher undenkbaren Leistung von 300 Watt, das in Serie produziert werden kann.

Die SunShot-Initiative ist ein US-Förderprogramm für Innovationen, welche die Photovoltaik noch vor dem Ende des Jahrzehnts wettbewerbsfähig mit herkömmlichen Technologien zur Stromerzeugung machen sollen. In diesem Zusammenhang unterstützt das DOE Privatunternehmen, Universitäten und nationale Laboratorien dabei, die Kosten für Solarstrom auf 0,06 USD/kWh zu senken.

Quelle: SolarWorld | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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