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Fraunhofer ISE
Prof. Dr. Hans-Martin Henning (re.) und Dr. Andreas Bett leiten nun das Fraunhofer ISE. (Quelle: Fraunhofer ISE)

Fraunhofer ISE unter neuer Leitung

Seit 10.07.2017 leiten Prof. Dr. Hans-Martin Henning und Dr. Andreas Bett gemeinsam das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg. Sie treten die Nachfolge von Prof. Dr. Eicke R. Weber an.

Die Forschungsschwerpunkte von Prof. Dr. Hans-Martin Henning liegen in der Gebäudeenergietechnik sowie der Systemintegration erneuerbarer Energien. In jüngerer Zeit war er federführend an der Entwicklung von Rechen-Modellen zur Simulation komplexer Energiesysteme und Untersuchungen zur zukünftigen Energieversorgung Deutschlands beteiligt. Dr. Andreas Bett arbeitet seit vielen Jahren auf dem Gebiet der Konzentrator-Photovoltaik.

Effizienzsteigerung und Systemintegration

Beide Wissenschaftler haben seit 2009 als stellvertretende Institutsleiter – und zuletzt als kommissarische Institutsleiter – die Ausrichtung der Forschung und Entwicklung am Fraunhofer ISE im Kontext der Energiewende mitgestaltet. Sie werden diesen Weg gemeinsam fortsetzen.

Wir werden auch in Zukunft mit höchster Priorität die Umsetzung unserer FuE-Ergebnisse in die industrielle Produktion vorantreiben. Dazu gehört auch weiterhin im internationalen Wettrennen bei den Wirkungsgraden in der Photovoltaik führend zu sein. Dafür werden wir im PV-Bereich verstärkt unsere Kompetenzen in unterschiedlichen Zellkonzepten miteinander kombinieren, um z.B. mit Tandemsolarzellen in neue Dimensionen vorzustoßen

, so Dr. Andreas Bett.

Eine zunehmend wichtige Rolle für die Forschung am Fraunhofer ISE wird die Systemintegration erneuerbarer Energien spielen.

In den vergangenen Jahren haben wir sehr erfolgreich Erzeugungstechniken für die Wandlung von solarer Strahlungsenergie in Strom und Wärme entwickelt. Daran werden wir festhalten. Die Transformation unseres Energiesystems tritt nun aber in eine neue Phase, die nur mit einer umfassenden Systemintegration der erneuerbaren Energien und deren Nutzung in allen Verbrauchssektoren gelingen wird. Deshalb werden wir unsere Forschungsarbeiten zu den dafür notwendigen Technologien einschließlich der Digitalisierung konsequent ausbauen. Zugleich gewinnen systemische Fragestellungen eine noch stärkere Bedeutung

, so Prof. Dr. Hans-Martin Henning.

Sektorkopplung

Weiterer Forschungsschwerpunkt ist die Sektorkopplung mit den dafür relevanten Technologiefeldern:

  • Speichertechniken
  • Wasserstofftechnologie
  • Gebäudeenergietechnik
  • Leistungselektronik
  • Solarthermie (fei)
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