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EnOcean, Funksensormodule, Verschlüsselungsmechanismen, Monitoring, Warnsensorsysteme
EnOcean: Funksensormodule integrieren Verschlüsselungsmechanismen bei Monitoring- oder Warnsensorsystemen. (Quelle: EnOcean)

EnOcean: Erweitert Datenverschlüsselung in der Gebäudeautomation

EnOcean zeigt sein Portfolio mit integrierter erweiterter Sicherheit auf der ISH 2015 in Halle 10.3. Stand B69. Der Hersteller hat verschlüsselte Datenübertragung auf die Reihe seiner batterielosen 868 MHz Funksensormodule für die Gebäudeautomation erweitert.

Diese zusätzlichen Sicherheitsmechanismen lassen sich optional aktivieren und schützen vor verschiedenen Angriffsarten, wie Wiederholungs- und Lauschattacken, oder vor gefälschten Telegrammen. Endprodukte, wie zum Beispiel Fensterkontakte, können vom Standardmodus in den Security-Modus wechseln und so höhere Datensicherheit für die Anforderungen neuer Anwendungsfelder bieten. Dazu gehören Monitoring-, Metering- und Warnsensorsysteme.

Folgende Sensormodule in 868 MHz für Europa verfügen jetzt über den erweiterten Securitymodus: die Temperatursensor-Funkmodule STM 330 und STM 331, die Magnetkontakt-Funkmodule STM 320 und STM 329 sowie der OEM-Fensterkontakt STM 250. Sie ergänzen das bereits verfügbare Transceivermodul TCM 310 inklusive EnOcean Link als Security-Middleware für Gateways und die verschlüsselten Schaltermodule PTM 215/PTM 335.

EnOcean-Standardsensormodule in 868 MHz: Sicherheit nach Wahl

Ab April 2015 werden alle EnOcean-Standardsensormodule in 868 MHz die optionalen Sicherheitsfunktionalitäten bieten. Ausgeliefert im Standardmodus, lässt sich die verschlüsselte Datenübertragung aktivieren, indem der Einlernknopf zehn Sekunden gedrückt wird. OEMs können damit ohne Änderung des Designs Produkte anbieten, mit denen ihre Kunden die Wahl haben, ob sie die Sicherheitsmechanismen sofort oder später nutzen wollen. Bei Bedarf lässt sich der Security-Modus durch erneutes langes Drücken des Einlernknopfes wieder deaktivieren. Auch ein Empfänger, der verschlüsselte Telegramme decodiert, kann weiterhin Standard-Telegramme verarbeiten.

Verschlüsselungsmechanismen: Schützen vor Wiederholungs- und Lauschangriffen

Die erweiterten Sicherheitsfunktionen ergänzen die einmalige 32 Bit Identifikationsnummer (ID) der Standardmodule, die sich nicht ändern oder kopieren lässt und dadurch Duplikate verhindert. Diese Authentifizierungsmethode bietet bereits eine bewährte sichere und zuverlässige Kommunikation in der Gebäudeautomation. Für Anwendungen, die zusätzliche Datensicherheit erfordern, schützen die erweiterten Sicherheitsmechanismen vor Wiederholungs- (Replay) und Lauschangriffen (Eaves-Dropping) sowie vor Telegrammfälschungen.

Ein Sicherheitsmechanismus ist ein maximal 24 Bit langer Rolling Code (RC), der mit jedem Telegramm hochgezählt wird. Er dient als Basis, um einen maximal 32 Bit langen zahlenbasierten Authentifizierungscode (Cypher-based Message Authentication Code, CMAC) zu berechnen. Der CMAC nutzt den 128-Bit-AES-Verschlüsselungsalgorithmus. Eine weitere Methode ist die Verschlüsselung des Datenpakets durch den Sender. Dabei sind die Daten mit einem 128-Bit-AES-Algorithmus verschlüsselt. (fei)

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