Recknagel

Aufbereitung von Heizungswasser nach VDI-Richtlinie 2035 jetzt auch mobil möglich

heizkurier stellt neue Mietgeräte-Generation zur Heizungswasser-Entmineralisierung vor.

Mit den mobilen Mietgeräten TYP: HKHWA25 wird eine Heizungswasseraufbereitung gemäß VDI-Richtlinie 2035 direkt vor Ort möglich (Quelle: heizkurier GmbH)

Mit der neuen Generation der mobilen Mietgeräte TYP: HKHWA25 von heizkurier wird eine Heizungswasseraufbereitung gemäß VDI-Richtlinie 2035 direkt vor Ort möglich, ohne dass chemische Zusatzstoffe ins Wasser abgegeben werden und ohne Fremdstromanschluss. Damit eignen sich die mobilen Mietgeräte zur Heizungswasseraufbereitung bei Einbau, Umbau sowie bei Heizungsanlagensanierungen in Ein- und Mehrfamilienhäusern ab einer Fläche von ca. 500 qm und bei großen Heizungsanlagen ab ca. 50 KW in Bürogebäuden oder Industrieanlagen.

Das Gerät arbeitet auf Basis eines Mischbett-Ionenaustauschers und liefert demineralisiertes Wasser in vollentsalzter Qualität. Kalk und aggressive Wasserinhaltsstoffe wie Sulfate, Nitrate und Chloride werden so aus dem Füllwasser herausgefiltert. Zwei integrierte Computer zeigen sowohl die eingehende wie die ausgehende Wasserqualität in µS und den Harzverbrauch an. Bei einem Härtegrad von 10 dH reicht eine 25 Kg Mischharz-Füllung für ca. 4.000 Liter Heizungswasser. Damit wird eine schnelle und kostengünstige Befüllung ermöglicht.

Das durch Entsalzung demineralisierte Heizungswasser erfüllt die Anforderungen an die Füll-wasserqualität von Heizungen nach VDI-Richtlinie 2035 (Verein Deutscher Ingenieure), der SWKI Richtlinie 97-1 (Schweizer Wärme und Klima-Ingenieure) und der Ö-Norm H5195.

Besondere Bedeutung erlangt die Heizungswasseraufbereitung in Punkto Gewährleistung. Denn vor einer Garantieleistung des Heizungsanlagenherstellers im Falle einer Havarie steht heute als erstes die Wasseranalyse. Bei einem von der VDI-Verordnung abweichendem Ergebnis erlischt die Garantie. Durch die mobilen Heizungswasseraufbereitungsgeräte von heizkurier ist es möglich, Bestandsanlagen nachträgliche zu entmineralisieren auch ohne Investition in teure Geräte. Die Geräte stehen im gesamten Bundesgebiet zur Miete bereit.

Gemäß VDI-Richtlinie 2035 darf der Heizungskreislauf eines Gebäudes nur mit enthärtetem bzw. entmineralisiertem Wasser befüllt werden. Bei Befüllung mit ungeeignetem Wasser drohen insbesondere bei modernen Heizkesseln Energiespareffekte einzubrechen. Mineralien- und Kalkablagerungen an den Wärmeübertragungsflächen führen zu einer Verminderung des Wärmeübergangs und zu höheren Temperaturen, die dann wiederum zu Spannungen an den Flächen führen. Die Folgen sind Spannungsrisse bis hin zur Havarie der kompletten Heizungsanlage. Auch wenn in der Heizungsanlage stets dasselbe Wasser wiederverwendet wird, gelangen ohne Entmineralisierung bereits bei der Erstbefüllung Kalk und andere aggressive Stoffe in das geschlossene Wassersystem, welche moderne Komponenten schädigen können.

Weitere Infos zur Aufbreitung von Heizungswasser nach VDI 2035 finden Sie hier.

Verwandte Themen
Hafner-Muschler, thermeco2-Hochtemperatur-Wärmepumpen
Hafner-Muschler übernimmt Hochtemperatur-Wärmepumpen von Dürr thermea weiter
Förderung für Heizungen, Erneuerbare Energien
Ökoheizung: Ab 2018 muss Antrag auf MAP-Förderung vor Umsetzung gestellt werden weiter
mobiPlan
Tauw GmbH optimiert Arbeitsabläufe mit der Dokumentations-Software mobiPlan weiter
Kälte- und Klimaanlagen, Förderung
Neues Online-Tool berechnet Zuschuss für Gebäudekühlung weiter
Brennstoffzelle, Brandschutz
Eine Brennstoffzelle als Brandschutz-Lösung in Tiefkühllagern weiter
Koramic-Unterdachplaner
Neues Berechnungstool: Steildachkonstruktion in fünf Schritten weiter

Relevante Publikationen für Sie:

Zur Steigerung der Wirkung passiver Absorber: Schall in Raumkanten schlucken! Cover

Zur Steigerung der Wirkung passiver Absorber: Schall in Raumkanten schlucken!


Helmut V. Fuchs/Janna Lamprecht, Xueqin Zha

mehr
Zum Entlüften hochliegender Rohrleitungen Cover

Zum Entlüften hochliegender Rohrleitungen


Wolfgang Möllenbruck und Robert Mack

mehr
Zum Einsparpotenzial an Heizenergie durch elektronische Einzelraumregelung Cover

Zum Einsparpotenzial an Heizenergie durch elektronische Einzelraumregelung


Annina Abdel Fattah

mehr