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ThermaSmart ENEV-Q
ThermaSmart ENEV-Q: Wegen der eckigen Form lassen sich die Hülsen bündig mit Trittschall- und Ausgleichsdämmung verlegen. (Quelle: Thermaflex)

ThermaSmart ENEV-Q von Thermaflex: EnEV-konforme Leitungsdämmung im Fußboden

Die rechteckige Isolierhülse ThermaSmart EVEV-Q von Thermaflex ist speziell für die EnEV-konforme Dämmung von Wärmeverteilungsleitungen im Fußbodenaufbau entwickelt. Sie eignet sich für die Dämmung des Rohrleitungsnetzes der Heizung bei Neubau und bei Altbausanierung.

ThermaSmart ENEV-Q: In unterschiedlichen Dimensionen erhältlich. (Quelle: Thermaflex)

Die Isolierung besteht aus geschlossenzelligem, wasserabstoßendem Polyolefin-Schaum mit einer Wärmeleitzahl von 0,038 W/mK bei 40 °C. Die Isolierhülse löst die halbrunde ThermaCompact IH aus herkömmlichem PE-Schaum ab. Wegen der verbesserten Wärmeleitzahl der Polyolefin-Hülse sind geringere Aufbauhöhen möglich. Der umweltverträgliche Dämmstoff wird von einer coextrudierten Polyolefin-Außenhaut geschützt. Die baustellengerechte Ummantelung verhindert eine mechanische Beschädigungen der Isolierhülse. Denn Risse oder Löcher in den Isolierhülsen können zu Körperschallbrücken führen, die den Trittschallschutz der gesamten Konstruktion gefährden. Zudem verbessert die eckige Form den Schallschutz: Sie wirkt unerwünschter Hohlraumbildung entgegen und verhindert so Schwachstellen bei der Schalldämmung. Da sich die Isolierhülsen an die seitliche Dämmschicht anfügen und raumseitig eine ebene Oberfläche bilden, sinkt zudem das Risiko von Rissen in der Estrichplatte.

ThermaSmart ENEV-Q: Schutz vor Schallübertragung

ThermaSmart ENEV-Q ist in unterschiedlichen Dimensionen und mit angepassten Dämmstärken für alle üblichen EnEV-konformen Einbausituationen erhältlich. Für Wärmeverteilungs­leitungen im Fußbodenaufbau zwischen beheizten Räumen stehen Hülsen zur Isolierung von Heizungsrohren zwischen 1/4 Zoll und 1 Zoll zur Verfügung. Für die EnEV-Dämmung in allen anderen Einbau­situationen (z.B. in Fußböden über unbeheizten Kellerräumen) werden Hülsen für Rohre von 1/4 Zoll bis 1 1/4 Zoll angeboten. 

Thermaflex führt mit der neuen Isolierhülse eine weitere Produktreihe in der Länge von 150 cm ein. Sie lässt sich mit den ThermaSmart EnEV-Isolierschläuchen laut Unternehmensangaben zur Komplettlösung für die Wärmetechnik im Haus kombinieren.

Bei gemauerten Wänden gelten für die Verlegung der Heizungsrohre in der Wand diverse Vorschriften. Die hierfür gültige DIN 1053-1 weist beispielsweise darauf hin, dass waagerechte Schlitze zur Verlegung der Rohre bestimmte Tiefen ohne statischen Nachweis nicht überschreiten dürfen. Im Ergebnis kommt es dabei zu Kollisionen zwischen DIN-Norm und EnEV, da die zulässigen Schlitztiefen für eine EnEV-gerechte Dämmung der Zu- und Rückläufe in der Regel nicht ausreichen.

Isolierhülse von Thermaflex: EnEV-konforme Dämmung

Die rechteckige ThermaSmart EnEV-Q mit exzentrischer Rohrführung ermöglicht eine EnEV-konforme Dämmung im Fußboden bei reduzierter Aufbauhöhe. Hier verläuft das Mediumrohr nicht mittig in der Isolierschicht, sondern in der Höhe nach oben versetzt, so dass die dickere Dämmschicht nach unten zeigt, während zum beheizten Raum hin die Dämmschicht deutlich dünner ausgeführt ist. Das hat Auswirkungen auf die Aufbauhöhe des Fußbodens. Da eine symmetrische Leitungsdämmung wegen der entstehenden Hohlräume zu einer Unterbrechung der Trittschalldämmung führt, muss in der Regel eine zusätzliche Dämmschicht von 2-3 cm verlegt werden. Wegen der eckigen Form der ThermaSmart EnEV-Q können die Isolierhülsen bündig mit der Trittschalldämmung verlegt werden, zusätzliche Maßnahmen sind nicht mehr nötig. Dadurch lassen sich im Extremfall bis zu 35 mm Aufbauhöhe beim Fußboden einsparen. (gra)

Dämmungen im Vergleich: Während bei der Isolierung mit symmetrischen Dämmungen (3) Hohlräume entstehen, schlließen die ThermaSmart ENEV-Q (1) und (2) eben it der Oberfläche ab. (Quelle: Thermaflex)
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