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Inline-Pumpe TPE3 von Grundfos
Inline-Pumpe TPE3 von Grundfos: Ein integrierter Wärmemengenzähler überwacht den Verbrauch der Wärmeenergie. (Quelle: Grundfos)

Grundfos TPE3: Inline-Pumpe mit smarter Regelungsfunktion

Die Inline-Pumpe TPE3 von Grundfos kombiniert eine laut Unternehmensangaben bisher unerreichte Motor-Energieeffizienz mit der Effizienz einer optimierten Hydraulik oberhalb des Industriestandards. Während der gesetzlich geforderte MEI-Mindesteffizienzindex derzeit bei >=0,40 liegt, erreicht die TPE3 einen MEI-Wert von >= 0,70.

Trockenläuferpumpen der Baureihe TPE (Inline-Pumpen) sind für den Einsatz in Umwälzanlagen mit konstantem oder schwach variablem Förderstrom konzipiert. Sie arbeiten typischerweise in Heizungsanlagen, in der Fernwärmetechnik, in Kälte- und Klimakreisläufen sowie industriellen Umwälzsystemen. Aufgrund ihres Konstruktionsprinzips sind sie weniger medientemperaturabhängig als Nassläuferpumpen und leichter auf das Fördermedium abzustimmen.

Mit dem zusätzlichen Einbau eines integrierten und patentierten Differenzdruck-/Temperatursensors profitiert der Betreiber laut Herstellerangaben von Kosteneinsparungen gegenüber dem Einbau einer ungeregelten Variante.

TPE3: Integrierter Wärmemengenzähler

TPE3-Pumpen sind mit einem integrierten Wärmemengenzähler ausgestattet, der in Verbindung mit einem Temperatursensor im Rücklauf die Verteilung und den Verbrauch der Wärmeenergie überwacht. Dazu erfasst die TPE3 mit Hilfe des integrierten Sensors den Energieverbrauch auf Basis des Nennförderstroms. Vorteilhaft sind Wärmemengenzähler beim Einsatz von Erdwärmepumpen, Solarthermie-Anwendungen aber auch bei herkömmlichen Heizungs- und Klimaanlagen. Dieser Wärmemengenzähler ist vom Gesetzgeber gefordert: Seit 2014 ist eine Heizkostenberechnung ohne exakte Wärmemengenmessung nicht rechtskonform und kann vom Mieter angefochten werden.

Inline-Pumpe von Grundfos: Smarte Regelungsfunktionen

Die Art der Regelung kann unter mehreren Varianten ausgewählt werden, somit passt sich die TPE3 der jeweiligen Anforderung flexibel an. Zwei Regelungsarten sind besonders hervorzuheben:

Die AutoAdapt-Funktion überprüft regelmäßig die Anlagen­verhältnisse und passt die Proportionaldruck-Kennlinie selbsttätig an. So läuft die Pumpe immer auf der optimalen Kennlinie und verbraucht nicht mehr Energie als nötig. Bei Inbetriebnahme muss der Installateur die Spannungs­versorgung anschließen, die optimale Einstellung übernimmt dann die Pumpe selbst. Auch wenn die Anlagenverhältnisse nicht genau bekannt sind, passt die AutoAdapt-Funktion den Sollwert der Pumpe selbsttätig an.

FlowAdapt-Funktion ist eine kombinierte Funktion aus AutoAdapt und FlowLimit. Mit FlowLimit lässt sich ein Maximalwert für den Förder­strom vorgeben. Die Pumpe überwacht kontinuierlich den Förderstrom und verhindert das Überschreiten des Maximalwerts. Ein separates Pumpen-Drosselventil ist damit entbehrlich, zudem spart die Überwachung Energie ein. Lesen Sie mehr auf der folgenden Seite. >>>

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