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Kälte- und Klimaanlagen, Förderung
Der neue Förderrechner des BMUB ist eine praktische Planungshilfe für die Finanzierung von Kälte- und Klimaanlagen.

Neues Online-Tool berechnet Zuschuss für Gebäudekühlung

Mit einem neuen Online-Rechner können Antragsteller nun ermitteln, welchen Förderbetrag sie für eine neue Kälte- oder Klimaanlage bekommen würden. Auch eine Anlagen-Sanierung wird gefördert.

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) die Neuerrichtung, Voll- und Teilsanierung von Kälte- und Klimaanlagen sowie die Errichtung von Kälte- und Wärmespeichern. Zur Vereinfachung der Antragstellung stellt das BMUB nun einen Online-Förderrechner zur Verfügung, mit dem die Förderbeträge vorab ermittelt werden können. Der Zuschuss soll Anlagenbetreibern einen Anreiz bieten, in möglichst energieeffiziente und klimafreundliche Anlagen zu investieren.

Funktionen des Förderrechners

In vier Schritten werden die möglichen Zuschüsse für die Voll- oder Teilsanierung beziehungsweise die Neuerrichtung einer Kälte- oder Klimaanlage angezeigt. Auch Zuschüsse für optionale Bonusmaßnahmen, zum Beispiel für die Errichtung eines Wärmespeichers oder eines Freikühlers, werden berechnet. Um die Höhe des Zuschusses zu berechnen sind lediglich

  • die geplante Maßnahme,
  • die Anlagenart,
  • die Leistung und
  • die verwendeten Kältemittel

anzugeben.

Auch nicht förderfähige Kombinationen werden vom Rechner erkannt.

Unverbindliche Planungshilfe

Die Ergebnisse des Förderrechners sind zwar unverbindlich, sind aber eine praktische Planungshilfe für die Finanzierung von Kälte- und Klimaanlagen.

Der Zuschuss soll Anlagenbetreibern einen Anreiz bieten, in möglichst energieeffiziente Anlagen zu investieren, deren Kältemittel eine geringe Treibhauswirksamkeit haben. Die geförderten Anlagen verbrauchen erheblich weniger Energie und verursachen deutlich geringere Emissionen an Treibhausgasen, wie halogenierte Kältemittel (sogenannte F-Gase) als auch Kohlendioxid (CO2) aus der Stromerzeugung. Antragsberechtigt sind Unternehmen, Kommunen und gemeinnützige sowie kirchliche Organisationen. (fei)

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