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Adsorptionskältemaschinen, F-Gase-Verordnung, Kältemittel
InvenSor: Eine KWKK-Anlage mit BHKW und fünf Adsorptionskältemaschinen. (Quelle: InvenSor)

F-Gase-Verordnung 2015: Kältemittel-Verbot und Adsorptionskältemaschinen als Lösung

Seit Anfang des Jahres gilt die neue F-Gase-Verordnung. Mit ihr soll der bis zum Jahr 2030 geplante weitgehende Ausstieg aus der Verwendung von klimaschädlichen fluorhaltigen Kältemitteln vorangetrieben werden. Nachhaltig arbeitende Kälteanlagen sollen nun verstärkt zum Einsatz kommen.

Die neue F-Gase-Verordnung betrifft vor allem die sogenannten teilhalogenierten Fluorchlorkohlenwasserstoffe (H-FCKW), wie insbesondere das Kältemittel R22 und alle Gemische, die diesen Stoff enthalten. Mit der neuesten Fassung ist seit dem 1. Januar 2015 nun auch für bestehende Anlagen der Einsatz dieser Stoffgruppe nicht mehr zulässig. Auch im Rahmen von Arbeiten zur Instandhaltung und Wartung (inklusive Wiederbefüllung) dürfen die von der Regelung erfassten Kältemittel nicht mehr verwendet werden. Praktisch heißt das, dass die häufigsten Reparaturen an Kälteanlagen nicht mehr möglich sind. Für viele Kälteanlagen bedeutet dies faktisch das Aus. Unternehmen und Betreiber müssen sich jetzt also nicht nur bei Neuanlagen die Frage stellen, welche umweltfreundliche Lösung sie einsetzen wollen. Bei einem Verstoß gegen die genannten Punkte drohen Geldbußen bis zu einer Höhe von 50.000 Euro.

InvenSor Adsorptionskältemaschinen: Wasser als Kältemittel

Eine Lösung für die immer strengeren Anforderungen und Gesetze an Kältemittel und CO2-Emissionen bilden Adsorptionskältemaschinen wie die des Herstellers InvenSor. Sie sind die Schlüsselkomponente, um eine sichere und umweltfreundliche Kühlung und Klimatisierung auch in Zukunft sicherzustellen. Die mehrmals u.a. vom Bundesumweltministerium ausgezeichneten InvenSor Adsorptionskältemaschinen nutzen als Kältemittel reines Wasser. Hinsichtlich der Umweltverträglichkeit und Verfügbarkeit ist das eine nachhaltige Lösung. Die InvenSor Chiller sparen außerdem laut Hersteller im Gegensatz zu konventionellen Anlagen bis zu 70 Prozent Strom ein und helfen so laufende Kosten und die CO2-Emissionen zu senken. Dabei verwenden die Maschinen warmes Wasser als Antriebsenergie, um daraus Kälte herzustellen. Typische Wärmequellen sind Blockheizkraftwerke, Prozesswärme, Fernwärme und thermische Solaranlagen.

In Deutschland arbeiten die meisten InvenSor-Maschinen in Anlagen mit sogenannter Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung (KWKK). Sie erzeugen Strom, Wärme und Kälte durch eine Verbindung von Blockheizkraftwerken (BHKW) und Adsorptionskältemaschinen. Das BHKW produziert dabei Strom und Abwärme, welche je nach Bedarf direkt genutzt wird oder von den Adsorptionskältemaschinen als Antriebsenergie eingesetzt wird. (fei)

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