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Kälteanlagen, Berechnungsmodell, VDMA
Neues Energieeffizienztool für Kälteanlagen: Berechnungsmodell zur Umsetzung von VDMA 24247 „Energieeffizienz von Kälteanlagen“. (Quelle: kasto/Fotolia.com)

VDMA 24247: Neues Energieeffizienztool für Kälteanlagen

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) hat der Fachöffentlichkeit ein neues Energieeffizienztool, ein Berechnungsmodell für Kälteanlagen, vorgestellt.

Bei der Veranstaltung sprach Hanna Blankemeyer vom VDMA Büro Brüssel über die Rolle der Ökodesign-Richtlinien im Kontext der EU-Ressourceneffizienzpolitik. Zukünftige Anforderungen an die Energieeffizienz in Hinblick auf die Ökodesign-Richtlinie für Verflüssigungssätze und Flüssigkeitskühlsätze stellte Hermann Renz von der Bitzer Kühlmaschinenbau GmbH vor. Anschließend präsentierte Dr. Dieter Mosemann, GEA Refrigeration Germany GmbH, das zur Umsetzung von VDMA 24247 „Energieeffizienz von Kälteanlagen“ entwickelte Berechnungsmodell.

Berechnungsmodell VDMA 24247: Zur Effizienz einer Anlage

Auf diese theoretische Einweisung folgte die Vorführung des Effizienztools anhand von zwei Beispielrechnungen. Wolfgang Hernschier vom Institut für Luft- und Kältetechnik Dresden erklärte die Umsetzung des Berechnungsmodells von VDMA 24247 in der vorgestellten Software und wies auf die benutzerfreundliche Anwendung der Software hin, die durch viele im Programm enthaltene Hilfestellungen und hinterlegte Lastprofile möglich ist. So können beispielsweise Teillastfälle genau untersucht werden. Dies ist für die Effizienz des gesamten Systems von Bedeutung, da es möglich ist, über einen Betriebspunkt hinaus die Effizienz einer Anlage zu beurteilen.  Im weiteren Verlauf wurden die Entscheidungsfindung mit Hilfe des Energieeffizienztools sowie die Wahl der Anlagenvariante für einen bestimmten Betriebsfall von Rainer Brinkmann, Johnson Controls Systems & Service GmbH, von zwei Anwendungen aus der  Industriekälte, und von Alexander Wirsching, TEKO Gesellschaft für Kältetechnik mbH, anhand einer Gewerbekälteanlage erläutert.

Der Bezug des Effizienztools ist über den Forschungsrat Kältetechnik (karin.jahn@fkt.com) gegen eine Schutzgebühr von 190 Euro möglich. (fei)

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