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Bericht der Bundesnetzagentur: Zügiger Netzausbau notwendig.

Die Bundesnetzagentur hat den "Bericht zum Zustand der leitungsgebundenen Energieversorgung im Winter 2012/13" veröffentlicht. Im Vergleich zum vorhergegangenen Winter war die Situation nach ihren Angaben in den Stromübertragungs- und Gasfernleitungsnetzen trotz des langen Winters weniger angespannt.

Die Bundesnetzagentur hat den "Bericht zum Zustand der leitungsgebundenen Energieversorgung im Winter 2012/13" veröffentlicht. Im Vergleich zum vorhergegangenen Winter war die Situation nach ihren Angaben in den Stromübertragungs- und Gasfernleitungsnetzen trotz des langen Winters weit weniger angespannt. Dennoch kam es laut Bundesnetzagentur an einigen Tagen zu Belastungssituationen im Stromnetz, die die Versorgungssicherheit potenziell gefährdeten.

„Auch wenn die Situation in den Strom- und Gasnetzen witterungsbedingt weniger angespannt war als im vorangegangenen Winter, dürfen wir uns nicht in Sicherheit wiegen. Ein zügiger Netzausbau ist und bleibt das Gebot der Stunde, um auch zukünftig eine sichere Versorgung gewährleisten zu können“, sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur.

Am 10. Februar 2013 kam es beispielsweise zu einer Überspeisung der deutschen Regelzone aufgrund fehlerhafter Prognosen der Photovoltaikeinspeisung, heißt es in dem Bericht. Die Schneebedeckung von Photovoltaikmodulen war geringer als angenommen, tatsächlich betrug die Photovoltaikeinspeisung das Doppelte der vortägigen Prognose.

Um Überspeisungen der Regelzonen durch direkt vermarktete Erneuerbare-Energien-Anlagen zukünftig zu vermeiden, schlägt die Bundesnetzagentur vor, die betreffenden Anlagen verpflichtend mit der Möglichkeit zur ferngesteuerten Einspeisesteuerung auszustatten. Homann: „Ich begrüße das Vorhaben der Übertragungsnetzbetreiber, die selbst den größten Teil der Photovoltaikerzeugung vermarkten, die Prognosegüte für die Photovoltaikeinspeisung durch den Aufbau eines Referenzmesssystems zu verbessern.“

Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) reagierte positiv auf den Bericht der Bundesnetzagentur und betonte seinerseits die Dringlichkeit des Netzausbaus.

Den gesamten Bericht der Bundesnetzagentur finden Sie hier.

Bild: Gebäude der Bundesnetzagentur in Bonn/ Quelle:Bundesnetzagentur

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