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Oesterreichs Energie-Trendforum: „Die nächsten fünf Jahre entscheiden“

Unter dem Motto „Die nächsten fünf Jahre entscheiden“ lud Oesterreichs Energie (die Interessenvertretung der E-Wirtschaft) die Energiesprecher der sechs im Parlament vertretenen Parteien zum Trendforum. Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Energiepolitik der kommenden Jahre.

Unter dem Motto „Die nächsten fünf Jahre entscheiden“ lud Oesterreichs Energie (die Interessenvertretung der E-Wirtschaft) die Energiesprecher der sechs im Parlament vertretenen Parteien zum Trendforum.

„Der Umbau des Systems in Richtung erneuerbarer Energie ist sinnvoll und machbar, wenn er mit Augenmaß und im richtigen Tempo erfolgt. Die Elektrizitätswirtschaft ist bereit, diese Wende mitzutragen“, sagte Peter Layr, Präsident von Oesterreichs Energie. Österreich stehe mit dem hohen Anteil erneuerbarer Energien im europäischen und weltweiten Vergleich gut da. Dennoch gäbe es Entwicklungen, die die Energiewende bremsten: Verzerrungen am Markt, hohe Abgaben, stockende Investitionen und schleppende Genehmigungsverfahren.

Um dem entgegenzuwirken, hat Oesterreichs Energie ein 8-Punkte-Programm entwickelt, das Generalsekretärin Barbara Schmidt beim Trendforum präsentierte. Es reicht von einem neuen Marktdesign über den Stopp der Abgabenlawine beim Strompreis bis zu mehr Energieeffizienz, rascheren UVP-Verfahren und dem Ausbau der Forschung.

Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Energiepolitik der kommenden Jahre. Trotz grundsätzlicher Gemeinsamkeiten – so stimmten alle Energiesprecher zu, dass die Energiewende kommen werde und ein Umbau der Energieversorgung erneuerbare Energien nötig sei – schieden sich die Geister bei den dafür notwendigen Maßnahmen.

Einhelligkeit herrschte darüber, dass das Ziel der EU (20 % mehr Energieeffizienz bis 2020) zu erreichen sei. Die Verabschiedung des österreichischen Energieeffizienz-Gesetzes in der kommenden Legislaturperiode habe Priorität. Beim Wie teilten sich jedoch die Meinungen. Während Christiane Brunner von den Grünen in der jüngst gescheiterten Vorlage „keinen Fortschritt“ sah und von der öffentlichen Hand Vorbildwirkung einmahnte, sah SPÖ-Energiesprecher Katzian das bereits Erreichte als gute Grundlage, zu der es bisher keine Alternative gäbe.

Das Programm sowie die energiepolitischen Positionen der Parteien finden Sie hier.

Bild: (c) Artur Bodenstein/Oesterreichs Energie

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