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Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Der deutsche Energiemarkt zeichnet sich durch eine im europäischen Vergleich einmalige Vielfalt aus."

BDEW zum Wechselverhalten im Energiemarkt: Kunden nutzen Angebotsvielfalt der Versorger

Eine Umfrage im Auftrag des BDEW zeigt eine höhere Wechselquote im Vergleich zum Vorjahr. Diese ist gut drei Prozentpunkte angestiegen.

Immer mehr Haushaltskunden in Deutschland nutzen die Möglichkeit, ihren Energieversorger zu wechseln. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Wechselquote um gut drei Prozentpunkte angestiegen und liegt jetzt bei 36 Prozent. Auch im Gasbereich ist diese Quote gestiegen: Sie liegt aktuell bei 27,6 Prozent. Das ist das Ergebnis einer regelmäßigen, repräsentativen Verbraucherumfrage des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), durchgeführt durch das Marktforschungsinstitut prolytics, Dortmund.

"Der Wettbewerb auf dem deutschen Energiemarkt hat sich seit der Liberalisierung des Strom- und Gasmarktes erfreulicherweise dynamisch entwickelt. Die Umfrage zeigt, dass immer mehr Kunden die unterschiedlichen Angebote der Versorger zu nutzen wissen. Der deutsche Energiemarkt zeichnet sich durch eine im europäischen Vergleich einmalige Vielfalt aus", sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung.

Laut BDEW gibt es rund 1.190 Stromanbieter und mehr als 890 Gasversorger in Deutschland. "Die Energieunternehmen in Deutschland bieten jeweils unterschiedliche Tarife an, die auf die speziellen Ansprüche und Anforderungen von bestimmten Kundengruppen zugeschnitten sind. Der BDEW rät, sich beim Versorger über individuell passende Angebote zu informieren", sagte Müller.

Die Wechselquote erfasst Kunden, die ihren Energieversorger mindestens einmal seit der Markt-Liberalisierung gewechselt haben. Rück- oder Mehrfachwechsler gehen nur einmal in die Erhebung ein. Die Wechselquote wird kumuliert erfasst - die Lieferantenwechsel seit der Liberalisierung werden aufaddiert.

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