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VDI: Weniger Studienabbrecher in Ingenieurstudiengängen

Zwölf Prozent weniger Ingenieurstudierende an Universitäten brechen ihr Studium ab - das ist das erfreuliche Ergebnis der Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) zur Entwicklung der Studienabbruchquoten an den deutschen Hochschulen. Damit ist die Abbruchquote in dieser Fachgruppe von 48 Prozent auf 36 Prozent gesunken.

Zwölf Prozent weniger Ingenieurstudierende an Universitäten brechen ihr Studium ab - das ist das erfreuliche Ergebnis der Studie des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) zur Entwicklung der Studienabbruchquoten an den deutschen Hochschulen. Damit ist die Abbruchquote in dieser Fachgruppe von 48 Prozent auf 36 Prozent gesunken. "Das sind Ergebnisse, die uns im VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V. sehr freuen. Die vielen Initiativen der Hochschulen, die Studienabbrecher in den Ingenieurswissenschaften zu minimieren, zahlen sich jetzt aus. Wir wissen um den steinigen Weg, der von den Hochschulen beschritten wurde und dieses kontinuierliche Engagement gilt es zu würdigen. Vor allem vor dem Hintergrund der häufig unsicheren Finanzierung", sagt Lars Funk, Bereichsleiter Beruf und Gesellschaft im VDI e.V.

Vor allem in den Studienbereichen Elektrotechnik und Maschinenbau gibt es deutlich weniger Studienabbrecher: Während 2010 mehr als jeder Zweite das Studium ohne Abschluss beendete, verzeichnen die Studiengänge Elektrotechnik und Maschinenbau einen deutlichen Rückgang der hohen Abbruchquoten um 16 beziehungsweise 17 Prozentpunkte.


Wie wichtig eine gezielte Vorbereitung auf ein ingenieurwissenschaftliches Studium ist, hat auch der VDI frühzeitig erkannt. "Mit unserer durchgängigen, nachhaltigen und aufeinander aufbauenden Nachwuchsarbeit begleiten wir die Ingenieure von morgen vom Vorschulalter bis zum Berufseinstieg. Die Zahlen zeigen, dass unsere Bemühungen in der Nachwuchsförderung und im Hochschulbereich Erfolg haben", so Funk. In zahlreichen Projekten, wie den VDIni-Clubs und dem VDI-Jugendclub der VDI-ZUKUNFTSPILOTEN für 13- bis 18-jährige wird die Begeisterung für Technik früh geweckt und gefördert. An den Universitäten unterstützt das bundesweite Netzwerk der Studenten und Jungingenieure den erfolgreichen Einstieg ins Studium und ins Berufsleben.

Vor allem die Studieneingangsphase ist für den Studienerfolg von großer Bedeutung. Am 10. Oktober 2014 bietet der VDI daher eine Veranstaltung mit elf Workshops zum Thema "Innovative Lehre in der Studieneingangsphase" an. Im Mittelpunkt stehen interdisziplinäre Studienprojekte beispielsweise zur Mathematik sowie zu verschiedenen Studienprojekten an Universitäten und Fachhochschulen. Zusätzlich findet in zweijährigem Turnus der Qualitätsdialog Lehre statt, der sich mit Themen rund um die erfolgreiche Ingenieurausbildung beschäftigt.

Bild: Erfolgreiche Nachwuchsförderung im VDI: zwölf Prozent weniger Studienabbrecher an Universitäten in den Ingenieurwissenschaften/Quelle: Thomas Ernsting / LAIF.

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