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Wärmepumpenstatistik 2013: Zwei Drittel nutzen Luft als Wärmequelle

Die gemeinsame Branchenstatistik des Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e. V. und des Bundesindustrieverbands Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) weist für 2013 stabile Absatzzahlen für Wärmepumpen aus. Besonders Luft/Wasser-Wärmepumpen liegen im Trend. Die Verkaufszahlen von geothermischen Wärmepumpen waren dagegen etwas rückläufig.

Die gemeinsame Branchenstatistik des Bundesverband Wärmepumpe (BWP) e. V. und des Bundesindustrieverbands Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH) weist für 2013 stabile Absatzzahlen für Wärmepumpen aus. Besonders Luft/Wasser-Wärmepumpen liegen im Trend. Die Verkaufszahlen von geothermischen Wärmepumpen waren dagegen etwas rückläufig.

Mit 60.000 Heizwärmepumpen lag der Verkauf um 0,8 % über dem Vorjahr (59.500 Stück). Hinzu kommen 12.100 Warmwasserwärmepumpen, deren Absatz um 13,1 % zulegte.

Der Verkauf von Luft/Wasser-Wärmepumpen ist 2013 um 4,3 % auf 38.900 Geräte gestiegen. Damit haben Luft/Wasser-Wärmepumpen einen Marktanteil von fast 65 % erreicht. 2009 lag der Marktanteil von Luftwärmepumpen noch bei 45 %. Deutlich überproportional entwickelte sich 2013 der Absatz von Split-Wärmepumpen um 18,3 % auf 18.100 Geräte. Gleichzeitig wurden 5,5 % weniger Monoblock-Luftwärmepumpen verkauft, die aber mit 20.800 Geräten ihre Spitzenstellung behaupteten. Die Verbände erklären die steigenden Verkaufszahlen von Luftwärmepumpen mit den vergleichsweise günstigen Investitionskosten und den immer besseren Dämmstandards von Neubauten: „Der Heizwärmebedarf dieser Häuser ist so gering, dass deren Bauherren sich guten Gewissens für die, wenn auch etwas weniger effiziente, dafür aber in der Anschaffung günstigere Split-Wärmepumpe entscheiden“, so BWP und BDH.

Im Vergleich zur starken Marktentwicklung für Luftwärmepumpen ging der Verkauf erdgekoppelter Systeme um 4,9 % auf 21.100 Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen zurück (Marktanteil 35,2 %). Begründet wird dieser Rückgang unter anderem mit einer mangelnden Planungssicherheit als Folge des notwendigen, aber oft unsicheren Genehmigungsprozesses für Bohrungen oder Grundwassernutzung am Standort des Gebäudes.

Bild: Die Absatzzahlen für Wärmepumpen in Deutschland von 2007 bis 2013/Quelle: BWP.

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