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Honeywell Vector Space Sense Software

Honeywell stellt mit Honeywell Vector Space Sense ein Programm vor, das dank IoT-Konnektivität anzeigen kann, wo, wann und wie Gebäudeflächen zu einem bestimmten Zeitpunkt genutzt werden. Dadurch können Betreiber Kosten optimieren und die Gebäudeerfahrung für Nutzer erhöhen.

Honeywell Vector Space Sense

Aktuelle Studien zeigen, dass die meisten Büroräume weltweit nur zu Hälfte ausgelastet sind. Dabei spielen Faktoren wie wechselnde Arbeitszeiten, die Nutzung mobiler Technologien und veränderte Geschäftsanforderungen eine maßgebliche Rolle. Vielen Gebäudebetreibern fehlt es jedoch an umfassenden Daten, um die Raumnutzung besser zu planen. Dies kann dazu führen, dass die Betreiber zu viel für gar nicht genutzte Fläche zahlen, Energie verschwenden – etwa, wenn Räume unnötig geheizt werden – oder anderen Mehrkosten begegnen.

Honeywell Vector Space Sense sammelt und analysiert verschiedene Daten im Gebäude und kann somit helfen, die Gebäuderäume besser zu nutzen, zu optimieren und Prioritäten zu setzen. Über detaillierte Dashboards und Reports, die Karten, Nutzerprofile, allgemeine Trends und weitere Metriken beinhalten, erkennen Betreiber, wo, wann und wie der Platz verwendet wird. Gleichzeitig erhalten sie Empfehlungen, wie der Raum besser und damit kostensparender genutzt werden kann. Dieses Wissen lässt sich auch für zukünftige Entscheidungen über Investitionen und Veräußerungen heranziehen. Zudem können Betreiber dank dieser Daten Wartungsroutinen auf die tatsächliche Nutzung eines Raumes abstimmen und Arbeitsabläufe priorisieren.

"Ausgaben für ungenutzte Gebäudeflächen bleiben oft unbemerkt, da es so schwierig ist, einen genauen Überblick darüber zu erhalten, wie Gebäudeflächen genutzt werden oder ob sie überhaupt genutzt werden. Honeywell Vector Space Sense löst dieses Rätsel um die tatsächliche Flächennutzung durch IoT-basierte Einblicke in Echtzeit. Unternehmen erhalten damit ein realistisches Bild, wo und wie Personen die Räume nutzen, um das Gebäude optimal auszulasten", sagt John Rajchert, Präsident des Bereichs Building Solutions bei Honeywell Building Technologies.

Honeywell Space Sense Auslastung

Honeywell Vector Space Sense Software: Auslastung der Anlage. (Quelle: HBS)

Honeywell Vector Space Sense: 3-stufiger Prozess

Unterstützt durch eine Cloud-basierte Infrastruktur folgt Honeywell Vector Space Sense einem dreistufigen Prozess:

  1. Zuerst werden Daten zur Flächennutzung aus verschiedenen Quellen wie intelligenten Leuchten, Bluetooth Beacons, mobilen Apps und anderen mit Sensoren vernetzten Geräten im Gebäude gesammelt.
  2. Anschließend wertet die Software diese Informationen aus. Hierzu werden kundenspezifische Algorithmen und Modelle für die Raumnutzung herangezogen.
  3. Die kundenspezifischen Algorithmen und Modelle für die Raumnutzung liefern im dritten Schritt wertvolle Erkenntnisse über die Flächennutzung.

Honeywell Vector Space Sense: Anwendungsbeispiele

Die neue Software ist bereits im London Health Sciences Centre im Einsatz, einem kanadischen Krankenhausnetzwerk in London, Ontario, mit 15.000 Mitarbeitern, einer Nutzfläche von knapp 180.000 Quadratmetern und mehr als einer Million Patienten im Jahr 2017. Wegen Beschwerden aufgrund von überbelegten Räumen und Anfragen zur Büroerweiterung implementierte das Netzwerk die Technologie, um die Nutzung ihrer Klinik- und Büroflächen besser nachzuvollziehen. Mit Honeywell Vector Space Sense stellte das Netzwerk fest, dass die Überbelegung in bestimmten Bereichen nur zu bestimmten Zeiten auftrat, während andere Bereiche oft für längere Zeit ungenutzt blieben. Diese Informationen halfen dabei, die Räume zuzuweisen und die Verteilung neu zu planen.

Honeywell Connected Service-Portfolio

Honeywell Vector Space Sense ist Teil des Connected Service-Portfolios von Honeywell, das auch weitere Technologien wie die Honeywell Vector Occupant App beinhaltet. (fei)

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