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Während sich die Welt rasant verändert, sehen wir in unseren Städten Bäume und Gebäude, die teils seit Jahrhunderten jeden Wandel geduldig vorbeiziehen lassen und im jeweils Neuen ihre alte Identität fortsetzen. Damit die altgewachsene und einzigartige Stadtstruktur auch zukünftig überdauert, müssen wir unsere Bauten und Stadtviertel pflegen und fit machen, damit sie mit dem Klimawandel, mit Lärm- und Luftemissionen sowie demografischen Veränderungen weiterhin gut umgehen können. 

Zukunftsfähige Neubauten brauchen eine sinnvoll gedämmte Hülle

Das bedeutet konkret für das innerstädtische Gebäude, dass vor allem die Fassade und das Dach energetisch und schallschutztechnisch auf hohem Niveau ausgeführt sein sollten. Bei Neubauten geht das recht einfach und kostengünstig mit einer Dämmung aus Mineralwolle (Steinwolle und Glaswolle).

Beim Dach bietet die Aufsparrendämmung ein schnelles und unkompliziertes Dämmverfahren. Sie schützt das gesamte Tragwerk, besonders jenes aus Holz, vor thermischen Einflüssen und Feuchtigkeit. Auch gegen Brandüberschläge in engen Stadtgefügen sind Dächer mit einer äußeren Dämmhülle aus Mineralwolle bestens geschützt. 

Der richtige Lärmschutz garantiert viel Ruhe auch in innerstädtischen und verkehrsreichen Lagen. Dieser lässt sich mit einer Aufsparrendämmung aus Mineralwolle schallbrückenfrei durchführen. Unter einem so gedämmten Dach wohnt es sich also sehr komfortabel, ruhig und großzügig. Denn die von außen angebrachte Aufsparrendämmung erweitert den Dachraum im Hausinneren auf seine maximal mögliche Größe. Beim Dach eines Neubaus spricht also alles für eine Aufsparrendämmung mit Mineralwolle. 

Bestand schützen und nutzen mit Mineralwolle

In immer mehr deutschen Städten und Ballungsräumen wird der Umbau ungenutzter Dachräume zur Schaffung von zusätzlichem Wohnraum zunehmend wichtiger. Eine Aufsparrendämmung aus Mineralwolle macht eine Nachverdichtung älterer Gebäude einfach und wirtschaftlich. 

Im Bestand oder im Denkmal eignet sich die Aufsparrendämmung, wenn die Dacheindeckung getauscht oder im Gebäudeinneren das Gebälk sichtbar bleiben soll. So lässt sich ein bereits oder zukünftig bewohntes Dachgeschoss nachträglich mit einer Aufsparrendämmung von außen dämmen und erhält gleichzeitig – wie auch beim Neubau – wichtigen Wohnraum. 

Eine Aufsparrendämmung erhöht die Dachkanten, also Trauf- und Firsthöhe, um die Aufbauhöhe der Dämmung leicht. Da dies nicht immer erwünscht oder erlaubt ist, bietet die Kombination aus Aufsparren- und Zwischensparrendämmung mit Mineralwolle einen guten Kompromiss für einen optimalen Wärme-, Brand- und Schallschutz im historischen Bestand. Mit diesem Dämmverfahren erhöhen sich die äußeren Dachkanten nur minimal. Mehr noch: Der Brandschutz eines Baudenkmals wird deutlich erhöht, während die Raumproportionen innen wie außen fast vollständig erhalten bleiben.

Quelle: FMI

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