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Frühwarnsystem für Rohrleitungsschäden

Wie kann man Rohrleitungssysteme kontinuierlich überwachen und so Schäden frühzeitig erkennen? In einer Machbarkeitsstudie untersucht die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) den Einsatz von verteilter akustischer und faseroptischer Sensorik zur Detektion von Schäden, damit Rohrleitungen in Zukunft noch sicherer werden.

Rohrleitungsstrukturen kontinuierlich überwachen

Im Projekt „Anwendung der verteilten akustischen und faseroptischen Sensorik zur kontinuierlichen Überwachung von Rohrleitungen“ (AGIFAMOR) untersuchen Wissenschaftler der BAM, wie man Rohrleitungssysteme kontinuierlich auf Schäden wie Risse, Brüche oder Ablagerungen überwachen kann. Dazu werden unter anderem Applikationstechniken für sogenannte vibro-akustische Sensorfasern entwickelt und erprobt, die über auftretende Geräusche (Schwingungen) Schäden detektieren. Die verteilte akustische und faseroptische Sensorik soll anhand veränderter Klangbilder und Referenzmessungen im Stande sein, die verschiedenen Schadensarten (Riss, Ablagerung, Pitting, etc.) zu identifizieren und somit zuverlässig zu erkennen.

"Ziel des Projektes ist es, mit möglichst geringem Aufwand ausgedehnte Rohrleitungsstrukturen auch unter erschwerten Bedingungen, zum Beispiel bei hohen Temperaturen, kontinuierlich überwachen zu können", erklärt Projektkoordinator Dr.-Ing. Abdel Karim Habib. Das Projekt wird allein von der BAM getragen. Beteiligt sind die Fachbereiche für Gase und Gasanlagen, Konstruktiven Brand- und Explosionsschutz Gase, Gefahrguttanks und Unfallmechanik, Sensorik, mess- und prüftechnische Verfahren, Faseroptische Sensorik, Betriebsfestigkeit und Bauteilsicherheit. (fei)

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