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Energieatlas Berlin

Die Berlin Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe hat in Zusammenarbeit mit der Berliner Energieagentur (BEA) und der IDU IT+Umwelt GmbH einen digitalen Energieatlas veröffentlicht. Er führt zahlreiche energierelevante Daten in Berlin detailliert zusammen und bereitet sie für die Nutzer visuell auf.

Energiewende durch Digitalisierung und Sektorkopplung

Der Energieatlas Berlin soll ein strategisches Instrument sein für die öffentliche Verwaltung auf Landes- und Bezirksebene sowie für weitere professionelle Anwender. Damit sollen die Berliner Energiewende weiter vorangebracht und die gesetzlichen Vorgaben besser umgesetzt werden. Neben der öffentlichen Hand können auch

  • Unternehmen,
  • Energiedienstleister,
  • Stadtplaner sowie
  • die breite Fachöffentlichkeit

auf das Datensatzangebot in vereinfachter Form zurückgreifen. Unter anderem lassen sich Energieverbräuche oder Potenziale für erneuerbare Energien von Stadtteilen oder Quartieren ablesen oder es wird ersichtlich, wie die Ladeinfrastruktur für Elektromobilität vor Ort beschaffen ist. Quartierskonzepte können bereits im Anfangsstadium mithilfe der verfügbaren Daten besser geplant werden. 

Energieatlas wird immer aktualisiert und weiterentwickelt

"Mit dem Energieatlas Berlin haben wir ein weiteres Hilfsinstrument geschaffen, um bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden. Für die angestrebte CO2-Einsparung muss die Energieversorgung in Zukunft effizienter, emissionsärmer und umweltfreundlicher werden. Berlin kann durch Digitalisierung, Sektorkopplung und Partizipation einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende leisten. Der Energieatlas unterstützt die Verwaltung, insbesondere die Bezirke, bei der Energiestadtplanung", erklärt Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe.

"Zukünftig können all diejenigen, die neue Stadtquartiere planen oder bestehende Quartiere energetisch sanieren, sich sehr schnell einen ersten Überblick über die vorhandene Infrastruktur und die Situation vor Ort verschaffen. Das ist bisher zeitaufwändig und umständlich. Somit bietet der Energieatlas einen echten Mehrwert", fügt BEA-Geschäftsführer Michael Geißler hinzu. Der Energieatlas Berlin soll kontinuierlich aktualisiert und weiterentwickelt werden. Bestehende Abwärmequellen möchte man in Zukunft ebenso integrieren wie Informationen zu Strom- und Gaserzeugungsanlagen aus dem Marktstammdatenregister (MaStR) der Bundesnetzagentur. (fei)

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