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TRI-HP: erneuerbare Energien für die Gebäudetechnik
Für eine erfolgreiche Energiewende ist die Versorgung von Gebäuden mit erneuerbaren Energien unabdingbar. In dem internationalen Forschungsprojekt TRI-HP wollen Experten neue Systemlösungen für diese Herausforderung erarbeiten.

Am Projekt beteiligt sind insgesamt 12 Projektpartner aus Universitäten, Forschungsinstituten, Industrie und KMU aus der Schweiz, Deutschland, Dänemark, Norwegen, Belgien und Spanien. Koordiniert wird TRI-HP vom SPF Institut für Solartechnik an der HSR Hochschule für Technik Rapperswil, Schweiz. Im Fokus stehen die Konzipierung, Konstruierung und Erprobung von flexiblen, energieeffizienten und erschwinglichen Tri-Generation-Systemen (tri= Heizung, Kühlung und Strom)., die bis zu 80% des Energiebedarfs aus erneuerbaren Energiequellen vor Ort beziehen können und dabei auch noch bis zu 15% günstiger als aktuelle  Wärmepumpentechnologien sein sollen.

Drei Systemkonzepte müssen sich im Labortest beweisen

Die Systeme basieren auf elektrisch angetriebenen natürlichen Kältemittelwärmepumpen, die mit erneuerbaren Stromerzeugern (Photovoltaik) gekoppelt sind. Sie nutzen Latentwärmespeicher mit Eisbrei (Ice-Slurry), sowie Wärme- und Stromspeicher, um Wärme, Kälte und Strom für Mehrfamilienhäuser mit einem erneuerbaren Anteil von 80% vor Ort bereitzustellen.

Im TRI-HP werden zwei Systemkonzepte (siehe Abbildung) für zwei verschiedene Kombinationen von Wärmequellen entwickelt. Für den Betrieb der Wärmepumpe nutzt das erste Konzept eine duale Erd-/Luftwärmequelle und das zweite eine Kombination aus Solarwärme und einem Eisbreispeicher. Zudem werden zwei Wärmepumpentypen (mit dem Kältemittel CO2 bzw. Propan) entwickelt, sodass drei komplette Systeme (CO2-Eisbreispeicher, Propan-Eisbreispeicher und Propan-Dual) im Labor getestet werden.

  • Tri HP Gebudetechnik Abb 1
  • Tri HP Gebudetechnik Abb 2

    Akzeptanz der Technik wird ebenfalls untersucht

    Das Konsortium des TRI-HP Projektes besteht aus Experten aus den Bereichen Wärmepumpen, Wärmetauscher, Beschichtungsentwicklung, Systemtests, Reglungstechnik und Systemsimulationen. Neben den rein technischen Aspekten werden die sozialwissenschaftlichen Partner die Akzeptanz dieser neuen Technologie untersuchen. Die "Verbreitung und Verwertung der Ergebnisse" soll ebenfalls sichergestellt werden. (aho)

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