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Neuer Wärmepumpenkollektor von Consolar

Consolar startet im April 2018 die Vermarktung des neuen Wärmepumpenkollektors SOLINK. Er vereint ein Photovoltaik-Modul (PV) und Solarthermie (T) sowie einen Hochleistungs-Luftwärmetauscher zu einer Strom- und Wärme-Energiequelle.

Nach einer 4-jährigen Entwicklungs- und Erprobungsphase in mehreren europäischen Ländern bringt Consolar mit SOLINK eine neue Energiequelle für Wärmepumpen auf den Markt. Diese wurde in Kooperation mit einem holländischen Partner und mit Unterstützung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) entwickelt. Gekoppelt mit Sole-Wärmepumpen verschiedener Hersteller und der solaren Wärmepumpe SOLAERA von Consolar ergeben sich laut Hersteller Vorteile und neue Anwendungsbereiche für luft- und erdgebundene Wärmepumpen.

Doppelte Nutzung des Daches bei 10-facher Wärmetauscherfläche: Auf der Oberseite des Kollektors produziert ein 2 m2 Photovoltaikmodul Strom. Thermische Energie für Wärmepumpen wird über eine 10-fach größere Luftwärmetauscherfläche sowie über die Modul-Abwärme auf der Unterseite gewonnen.

Stecksystem: Der Kollektor lässt sich über ein aus der Solarthermie bekanntes Stecksystem hydraulisch und über gängige Steckverbinder elektrisch verbinden.

Mehr Leistung als Standard-PV-Modul: Der komplette Wärmebedarf und über das Jahr in den meisten Fällen auch der Strombedarf lassen sich decken. Wegen der Kühlung durch den Luftwärmetauscher und den Wärmeentzug durch die Wärmepumpe produziert SOLINK etwa 7 bis 10 Prozent mehr Strom als das gleiche PV-Modul ohne den Wärmetauscher.

Lautloser Betrieb und mehr Platz im Garten: SOLINK kommt ohne die bei Luft-Wärmepumpen üblichen Ventilatoren sowie ohne ein Außengerät aus. Die Kollektoren sind auf dem Dach montiert und die Wärmepumpe kann im Keller aufgestellt werden.

Effizienz und Wirtschaftlichkeit auch ohne Erdsonden: Mit SOLINK kann auf Erdarbeiten verzichtet werden. Über Dach- oder gegebenenfalls Fassadenflächen wird der notwendige Wärmebedarf gedeckt. Berechnungen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben gezeigt, dass bei ähnlichen Investitionskosten eine bessere Wirtschaftlichkeit als mit Erdsonden-Wärmepumpen gegeben ist.

 

SOLINK-Entwicklung

Das Konzept baut auf einer Kooperation mit einem holländischen Entwicklungspartner sowie mehrjährigen durch das Bundesumwelt-, und das Bundeswirtschaftsministerium und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt geförderten Voruntersuchungen auf. Diese wurden in Zusammenarbeit mit dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) geleistet. Ende 2016 wurde die zum Patent angemeldete Neuentwicklung als Vorserie realisiert: Feldtest- und Vorserien- Anlagen wurden seit Ende 2016 in Lörrach, Amsterdam, Lüttich, Stuttgart und Freiburg realisiert. (fei)

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