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ISR MODBM

Die Digitalisierung hat heute einen großen Einfluss auf den Heizungsmarkt. Die Möglichkeit der Kommunikation von modernen Wärmeerzeugern mit der smarten Welt stößt daher auf reges Interesse der Nutzer.

Um dieser Anfrage gerecht zu werden, hat Brötje sein neues Modul ISR MODBM entwickelt. Über die Modbus RTU-Schnittstelle ist es mit dem Bauteil möglich, eine Anbindung in die Gebäudeautomation zu realisieren.

Bei modernen Gebäuden ist die Gebäudeautomation ein fester Bestandteil der Infrastruktur, da sie eine Vielzahl an Vorteilen mit sich bringt. Neben der Steigerung der Energieeffizienz, sind eine effiziente Personalplanung durch die zentrale Überwachung und Steuerung des Wärmeerzeugers zu verzeichnen. Sensorik und Aktorik steigern überdies den Komfort. Allerdings sorgen verschiedene Kommunikationsprotokolle und individuelle Anforderungsprofile immer wieder für Schwierigkeiten bei der Anbindung von smarten Technologien. Der Hersteller Brötje setzt daher bei seinem neuen Modul ISR MODBM auf den Modbus-Standard, der sich als offene und weit verbreitete Variante im Markt etabliert hat. Zudem kommt er in vielen Anwendungsgebieten, wie Industrie, Gebäude, Verkehr und Energie, zum Einsatz. Damit besitzt der Standard die besten Voraussetzungen für eine einfache Integration des Heizsystems in die Gebäudeautomation. Die Datenübertragung erfolgt über die drahtgebundene Variante Modbus RTU (A+, B-, Ref).

Kompatibel ist das Busmodul mit den Premiumgeräten der Gasbrennwert-Serie „i“ mit ISR-Plus-Regelung (WGB/BGB EVO; WGB-M/WGB-K; BBS/BBK; WGB/BGB; SGB). Mit der Erweiterung ist eine Fernbedienung und Fernüberwachung des Heizsystems über die Gebäudeautomation möglich. Dies beinhaltet die Vorgabe von Sollwerten und Betriebsarten (Zeitprogramme können nicht angepasst werden), die Rückmeldung aktueller Diagnosewerte und Meldungen sowie die direkte Wärmeanforderung über BUS (vergleichbar 0…10-V-Signal). Die Installation des ISR MODBM erfolgt im Kesselschaltfeld des Wärmeerzeugers.

Quelle: Brötje GmbH

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