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IWO Ölreserven

Die aktuellen Zahlen belegen es: Die Versorgung mit Erdöl ist dauerhaft sicher und die Ölreserven werden voraussichtlich wesentlich länger halten, als sie benötigt werden. In der jährlich erscheinenden Energiestudie der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) sind die aktuell gewinnbaren Erdölmengen mit 244 Milliarden Tonnen angegeben. Wie bereits seit vielen Jahren in Folge erneut auf Rekordniveau.

Trotz des weltweit steigenden Verbrauchs an Erdöl reichen diese Reserven noch mehrere Jahrzehnte, da auch die Fördermengen jährlich zunehmen. Zusätzlich gibt es noch über eine halbe Billion (502 Milliarden) Tonnen Ölressourcen, die bereits gefunden wurden, aber mit heutiger Technik noch nicht wirtschaftlich gefördert werden können. Unabhängig davon ist jedoch ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem fossilen Rohstoff nötig. Einen wesentlichen Beitrag können hierbei zum Beispiel effiziente Heizgeräte leisten. Moderne Öl-Brennwertgeräte können den Heizölbedarf gegenüber veralteten Heizkesseln bereits deutlich senken. Eine verbesserte Gebäudedämmung und die Einbindung von Solarenergie in einer Hybridheizung verstärken die Einsparung weiter.

Und für die Zukunft sind die Anlagen auch gerüstet: Derzeit werden innovative CO2 -reduzierte Kraft- und Brennstoffe entwickelt, die ohne Öl auskommen. Sie könnten Diesel, Benzin und Heizöl künftig in zunehmender Menge beigemischt werden. „Auf dem Markt sind schon heute Produkte erhältlich, die Treibhausgasminderungen aufweisen, da sie auf Basis von Biomasse entstehen“, erklärt Adrian Willig, Geschäftsführer des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO). „Und auch in Zukunft werden flüssige Brennstoffe aus verschiedenen regenerativen Quellen gewonnen werden. Hierbei wird ganz bewusst darauf geachtet, dass es nicht zu einer Nutzungskonkurrenz zu Agrarflächen und Nahrungsmitteln kommt“, so Willig weiter. Auch synthetische Energieträger, wie zum Beispiel E-Fuels, könnten künftig den Verbrauch von Erdöl verringern. Für einen industriellen Markthochlauf kommt es jetzt auf geeignete Rahmenbedingungen seitens der Politik an.

Quelle: Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO)

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