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Umbau an der Charité

Gebäudetechnische Ausführungen in klinischen Umgebungen stellen besonders hohe Anforderungen – seien es das Wohl der Patienten oder besondere raumklimatische Bedingungen für medizinische und biologische Forschungen.

Beim Umbau des einstigen Operationsgebäudes der Charité liegt das Augenmerk auf der Lüftungstechnik. Für die neu entstehenden Forschungslabore und Operationssäle werden hochleistungsfähige Be- und Entlüftungssysteme errichtet, die nach Fertigstellung ca. 220.000 Kubikmeter Luft pro Stunde umwälzen. Dazu kommen Entrauchungsanlagen für technische Abluft. Auch Technik zur Versorgung der Räumlichkeiten mit technischen Gasen wie Sauerstoff, Kohlendioxid und Stickstoff liegt in der Verantwortung des Dienstleisters. Das Gebäude erhält zudem neue Heizungs- und Kälteanlagen und wird mit einer Hochdrucknebellöschanlage ausgestattet.

Das Universitätsklinikum wird das Gebäude nach den Umbaumaßnahmen als zentrales Forschungsgebäude für die biomedizinische Grundlagenforschung und klinische Forschung nutzen. In fünf Ober- und zwei Untergeschossen entstehen Labore, Operationssäle, Flächen für die Lehre, ein Rechenzentrum sowie Patienten-Behandlungsbereiche auf einer Bruttogeschossfläche von 30.800 Quadratmetern.

Das Ambulanz-, Translations- und Innovationszentrum wird errichtet durch das größtenteils mit Bundesmitteln finanzierte Berliner Institut für Gesundheitsforschung (Berlin Institute of Health, BIH) Eigenmittel der Charité sowie durch das Land Berlin. 

Quelle: Caverion Deutschland
 

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