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ista und Deutsche Telekom setzen auf Digitalisierung im Wohnbereich

Beide Unternehmen wollen IoT-Technologien für die Wohnungswirtschaft vorantreiben. Besonders beim Energieverbrauch soll die Digitalisierung im Fokus stehen.

Der Energiedienstleister ista hat europaweit mehr als 15 Millionen sogenannte „Connected Devices“ in Mehrfamilienhäusern im Einsatz. Dazu zählen batterieversorgte digitale Messgeräte, im Wesentlichen für Wärme- und Wasserverbräuche, sowie intelligente Rauchwarnmelder. Monatlich kommen zurzeit etwa 400.000 dieser Geräte in den ista-Bestand hinzu. „Wir sehen bei unseren Kunden aus der Wohnungswirtschaft einen klaren Trend zum Smart Building“, sagt Jochen Schein, COO von ista. "Die Nachfrage von Eigentümern und Vermietern nach vernetzten, digitalen Geräten steigt kontinuierlich."

Digitalisierung bei Verbrauchsabrechnungen

Zusammen mit der Deutschen Telekom will ista IoT-Technologien (Internet of Things) nun zügig für den Einsatz im Mehrfamilienhaus zur Marktreife bringen. Im Fokus des gemeinsamen Digitalisierung-Projekts steht zunächst die intelligente Erfassung, Visualisierung und Abrechnung von Energieverbräuchen. Bisher wird für die Datenübertragung in diesem Bereich GSM-Mobilfunk eingesetzt. IoT-Technologien, wie etwa Narrowband-IoT, sind der logische nächste Evolutionsschritt, dies gilt auch für batterieversorgte Geräte.

"Die Qualität und Reichweite der Datenübertragung wird durch Narrowband-IoT nochmals erhöht. Die Abdeckung wird um einiges besser sein als bei GSM – somit erreichen wir auch die Zähler im Keller", sagt Alexander Lautz, Vize-Präsident von "Machine-to-Machine" der Deutschen Telekom. „Durch die Nutzung von standardisierten LTE-Sicherheitsmechanismen wird außerdem eine sehr hohe Sicherheit auf der Luftschnittstelle gewährleistet.“

Zusätzlich soll im Digitalisierungs-Projekt das Potenzial für weitere smarte Produkte und Services auf IoT-Basis ermittelt werden, die speziellen Nutzen für Eigentümer und Mieter in Mehrfamilienhäusern bringen. Dabei stehen ganzheitliche Lösungen für das intelligente, digitale Mehrfamilienhaus (Smart Building) im Mittelpunkt.  Auf dem Mobile World Congress vom 27.02. bis 02.03.2017 in Barcelona präsentieren die beiden Unternehmen die aktuellen Ergebnisse ihrer Zusammenarbeit im Bereich Digitalisierung und Smart Home. (aho)

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