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Rehau Wasserstrecke

Ein tropfender Wasserhahn, eine undichte Gewindeverbindung oder ein Rohrbruch: Unkontrolliert austretendes Wasser kann schnell teuer werden. Mit der Wassersteuerung RE.GUARD hat der Polymerexperte REHAU eine Lösung entwickelt, die Risiken minimiert und zugleich komfortabel zu bedienen ist.

Statistisch gesehen tritt in Deutschland alle 30 Sekunden ein Wasserschaden an einem Wohngebäude auf. Besonders tückisch: Wird der Defekt erst spät bemerkt, sind meist schon größere Gebäudeteile durchfeuchtet. Ab Oktober 2019 bietet der Polymerspezialist REHAU mit der Wassersteuerung RE.GUARD ein intelligentes Monitoring-Tool für Ein- bis Zweifamilienhäuser, das die Hauptwasserleitung mit präziser und langlebiger Sensorik überwacht. Die schnelle und selbstständige Reaktion des prämierten Systems hilft nachhaltig, das Risiko folgenreicher Wasserschäden zu minimieren. Für seine Form und Funktionalität wurde RE.GUARD mit dem Red Dot Design Award 2019 und dem Plus X Award als „Bestes Produkt des Jahres 2019“ ausgezeichnet.

Smart Monitoring

Die Steuerung RE.GUARD überwacht den Wasserdurchfluss in Rohrleitungen mit Hilfe von Ultraschalltechnik und beurteilt ihn dank einer integrierten Software in Echtzeit. Damit meist unbemerkte Tropfenleckagen, die zu schweren Schäden führen können, und Rohrbrüche zuverlässig festgestellt werden können, misst RE.GUARD zusätzlich den Druckabfall. Das System bewertet den Wasserdruck bei geschlossenem Kugelhahn und vergleicht die Ergebnisse kontinuierlich mit zuvor definierten Grenzwerten. Entdeckt RE.GUARD eine Unregelmäßigkeit, schaltet das System die Hauptwasserleitung sofort und eigenständig ab. Zur umfangreichen Schadensprävention können über den zertifizierten Funkstandard Z-Wave zusätzliche flexible RE.GUARD Wassermelder an sensiblen Stellen wie Waschmaschine oder Spülmaschine platziert werden, um den Ernstfall mittels Bodenfeuchtemessung sofort zu erkennen. Mittels der RE.GUARD App kann der Wasserverbrauch verfolgt werden. Dies hilft langfristig dabei, Einsparpotenziale beim Verbrauch zu identifizieren.

Intuitive Installation und zentrale Steuerung per App

Egal ob Neubau, Renovierung oder Nachrüstung, dank der kompakten Bauform kann die designprämierte RE.GUARD Wassersteuerung ohne Probleme an der Hauptwasserleitung direkt nach dem Wasserzähler und noch vor dem Wasserfilter installiert werden Dies hat den Vorteil, dass das Risiko einer Leckage durch einen defekten Filter minimiert wird. Mithilfe des intuitiven Installationsassistenten lässt sich RE.GUARD auch schnell und unkompliziert mit nur wenigen Schritten in Betrieb nehmen.

Die Steuerung des Systems erfolgt über die RE.GUARD App. Mit ihr lassen sich Parameter und Grenzwerte für Entnahmedauer, Entnahmemenge und Durchfluss sowie Zeitpunkt und Frequenz von Tropfenleckage-Messungen einfach einstellen und adaptieren. Wurden bei erhöhtem Wasserverbrauch Grenzwerte überschritten und damit eine Abschaltung der Wasserleitung herbeigeführt, bietet die App die Möglichkeit, die Leitung über die manuelle Steuerung unkompliziert wieder zu öffnen.

Hochwertige Materialien garantieren langfristige Sicherheit

Wasserstrecke und Fittings der RE.GUARD Wassersteuerung basieren auf der bleifreien Rotguss-Legierung von RAUTITAN RX+. Die Legierung ist durch die DIN SPEC 2701 genormt und steht seit 2018 auf der Positivliste der trinkwasserhygienisch geeigneten metallenen Werkstoffe des Umweltbundesamtes. Dank innovativer Ultraschallmessung kommt der RE.GUARD ohne bewegliche Teile in der Messstrecke aus und ist dadurch besonders wartungs- und verschleißarm. Zudem ermöglichen optionale Notbatterien bei einem Stromausfall den störungsfreien Betrieb.

Sichere Vernetzung über Z-Wave

Der international zertifizierte Funkstandard Z-Wave, über den die RE.GUARD Systemkomponenten miteinander vernetzt sind, sorgt für zusätzlichen Schutz. Z-Wave-Geräte kommunizieren nur miteinander und mit dem RE.HUB Gateway. Dadurch sind die Geräte vor direkten externen Angriffen geschützt und der Betrieb von RE.GUARD auch ohne Internetzugang oder Cloud Anbindung möglich. Die Funksignale sind zudem weniger störanfällig als eine WLAN-Verbindung und gelangen mit einer Reichweite von bis zu 30 Metern und einer deutlich höheren Materialdurchdringung in Gebäuden auch durch massive Kellerdecken und -wände. Aufgrund der kurzen Sendedauer und geringen Sendeleistung der Geräte fallen auch der Energieverbrauch und die Strahlenbelastung deutlich geringer als bei WLAN aus.

Quelle: REHAU AG + CO

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