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PV-Freiflächenanlagen
PV-Freiflächenanlagen: 170 Angebote in der ersten Ausschreibungsrunde 2015. (Quelle: Rainer Sturm/pixelio.de)

PV-Freiflächenanlagen: Erfolgreiche erste Ausschreibungsrunde

Die erste Ausschreibungsrunde für Photovoltaik-Freiflächenanlagen endete am 15. April 2015. Mit insgesamt abgegebenen 170 Geboten ist das Ausschreibungsvolumen von 150 Megawatt mehrfach überzeichnet.

Die finanzielle Förderung des Stroms aus Photovoltaikanlagen auf Freiflächen wird erstmals wettbewerblich in einer Ausschreibung ermittelt. Die erste Ausschreibungsrunde war am 24. Februar gestartet. Bisher wurde die Förderung administrativ auf der Grundlage der prognostizierten Kosten festgelegt.

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Rainer Baake, hierzu: „Wir haben gezeigt, dass eine Ausschreibung im Bereich Erneuerbare Energien funktionieren kann. Die hohe Beteiligung spricht dafür, dass die Akteure das neue Instrument für Photovoltaik-Freiflächenanlagen annehmen und es keine wesentlichen Hemmnisse im Verfahren gibt. Die Vielzahl und Vielfalt der Teilnehmer ist ein gutes Zeichen, dass die breite Akteursstruktur und die breite Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger  durch die Umstellung auf Ausschreibungen erhalten bleiben können.“

Ausschreibung PV-Freiflächenanlagen: 2015 insgesamt 500 MW

Die Bundesnetzagentur prüft derzeit noch die Zulässigkeit der 170 Gebote; die Zuschläge werden anschließend bekanntgegeben. Die zugelassenen Gebote mit der geringsten Förderhöhe erhalten die Zuschläge. Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur: „Der Erfolg der ersten Ausschreibungsrunde bestätigt uns. Die Bundesnetzagentur wird in diesem Jahr zwei weitere Ausschreibungsrunden durchführen. Der nächste Gebotstermin ist der 1. August 2015. Gebote, die in der ersten Ausschreibungsrunde keinen Zuschlag erhalten haben, können in den nächsten Runden wieder mitbieten. Insgesamt wird 2015 ein Volumen von 500 Megawatt ausgeschrieben: Es verbleiben also noch 350 Megawatt für die beiden Ausschreibungsrunden in diesem Jahr. 2016 wird dann die Ausschreibungsmenge auf 400 Megawatt und 2017 auf 300 Megawatt reduziert.“

Die Ausschreibungen und Ergebnisse sind abrufbar unter www.bundesnetzagentur.de/ee-ausschreibungen. Dort findet sich auch ein genereller Überblick über das Verfahren.

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