In der denkmalgeschützten Burg Wittlage im niedersächsischen Bad Essen liefert seit Kurzem ein neoTower BHKW 20.0 Wärme und Eigenstrom. Das mittelalterliche Ensemble wird von der VSD – Verbund sozialer Dienste gGmbH bewirtschaftet, die dort verschiedene soziale Einrichtungen unterhält.
Der 7. EnergyTalk der Verbände der Technischen Gebäudeausrüstung (TGA) brachte erneut Politiker und Vertreter der Wirtschaft in Berlin zu einem Dialog zusammen. Das Gespräch folgte dem Gedanken "Impulse für die Baukonjunktur - Wie viel Potenzial steckt in der TGA?". Das erfolgreiche Format des EnergyTalks blieb bestehen: Politiker befragen Experten aus der Wirtschaft.
Im Rahmen des Forschungsprojekts »SPHINX« hat das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE eine Pilotlinie für PV-Dachziegel im Module-TEC in Freiburg implementiert. Die flexible, automatisierte Produktion erlaubt es dem Projektpartner Freesuns, einem Schweizer Solardach-Hersteller, seine im Projekt neu entwickelten Matrix-Schindel-Dachziegel im Pilotmassstab zu fertigen, bevor es in die Massenfertigung übergeht. Insgesamt wird die industrienahe Fertigungslinie 4000 Dachziegel mit Matrix-Schindeltechnologie herstellen.
Die Wärmewende geht mit einem erheblichen Investitionsbedarf in kurzer Zeit einher. Sie braucht einen rechtlichen und ökonomischen Rahmen, der privates Kapital anreizt und die Belastung für Privathaushalte und Unternehmen begrenzt. Die dena hat in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IFAM und der Beratungsfirma EERA Consulting ein detailliertes Konzept für den Drittzugang von klimafreundlichen Wärmeerzeugern in das vorhandene deutsche Fernwärmenetz erarbeitet. Die Fernwärme soll im Jahr 2045 ein Viertel des Energiebedarfs im Gebäudesektor decken. Zugleich gelten für den Wärmesektor ambitionierte Dekarbonisierungsziele.
Um die Versorgungssicherheit unseres künftigen Energiesystems zu gewährleisten, braucht es nicht nur einen Ausbau erneuerbarer Energien, sondern auch ausgeklügelte Kontrollmechanismen, die Produktion, Einspeisung und Verbrauch effizient steuern. Empa-Forschende haben deshalb einen vorausschauenden Kontrollalgorithmus entwickelt, der das Energiemanagement auf Ebene des Gebäudes optimiert – ohne dabei den Komfort der Nutzer einzuschränken.