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Brennwertheizung

Jetzt im Spätsommer haben Heizungsmodernisierungen Hochkonjunktur – noch vor der kalten Jahreszeit sollten veraltete Systeme ausgetauscht und erneuert werden, damit die Wärmeversorgung im Winter sicher ist. Doch welche Heizungsanlage ist die richtige für das Zuhause? Mit der vorgeschlagenen Abwrackprämie für alte Heizungen ist diese Diskussion in vielen Haushalten neu aufgeflammt. Dabei zeigt sich: Moderne Brennwertheizungen können eine sinnvolle Lösung auf dem Weg zu mehr Klimaschutz sein – und Fördergelder gibt es bereits heute dafür.

Jobst-Dietrich Diercks

„Mit ihrem Vorschlag, eine Abwrackprämie für Ölheizungen einzuführen, leistet die CDU-Parteivorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer einen sinnvollen und notwendigen Beitrag in der Klima-Diskussion. Denn wir brauchen dringend Anreize für Hausbesitzer, auf CO2-ärmere Energieformen als Öl umzusteigen – in der Stadt, aber auch auf dem Land. Der Vorschlag ist aus unserer Sicht überfällig.

BWP Abwrackprämie

Die Idee einer Abwrackprämie für alte Ölheizungen hat Wellen geschlagen und Diskussionen ausgelöst. Dr. Martin Sabel, Geschäftsführer des Bundesverbands Wärmepumpe (BWP) e.V. dazu: „Eine Abwrackprämie für alte Ölheizungen kann eine sinnvolle Maßnahme sein, um die Energiewende in den Heizungskellern voranzutreiben. Sie hat aus unserer Sicht allerdings nur dann einen wirkungsvollen Effekt für die langfristige Minderung der CO2 -Emissionen im Gebäudesektor, wenn statt des Ölkessels erneuerbare Heizungssysteme eingesetzt werden.