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Zum ersten Mal präsentiert Panasonic Eco Solutions auf der Intersolar Europe sein neues Photovoltaik-Speichersystem der Öffentlichkeit. (Quelle: Panasonic)

Batteriespeichersystem LJ-SK84B von Panasonic: Weltpremiere auf der Intersolar Europe

Panasonic stellt auf der Intersolar Europe (10. bis 12.6.2015, Messe München) den neuen Photovoltaik-Batteriespeicher für Wohnhäuser LJ-SK84B und neues Modul HIT N285 vor.

Zum ersten Mal präsentiert Panasonic Eco Solutions sein neues Photovoltaik-Speichersystem der Öffentlichkeit. Darüber hinaus stellt Panasonic das neue Solarmodul HIT N285 vor, das nun in Deutschland erhältlich ist. Die Wirkungsgrade der Module HIT gehören laut Unternehmensangaben zu den höchsten im Photovoltaik-Markt. Die Neuheiten des Unternehmens sind auf der Intersolar Europe vom 10. bis 12. Juni 2015 in der Messe München an Stand A2.160 zu sehen.

Mehr Leistung durch kompaktes Modul

Das Solarmodul HIT N285 mit einer Nennleistung von 285 Watt entwickelte Panasonic speziell für Anlagen auf Wohnhäusern und gewerblich genutzten Gebäuden. Eine der wichtigsten Weiterentwicklungen ist die Integration der hocheffizienten Zellen in ein kürzeres Format. Mit den Abmessungen 1.463 x 1.053 mm eignet sich das Modul für die Hochkant-Installation auf dem Dach. Auf einem Wohnhausdach finden so mehr Solarmodule Platz, auf Flachdächern von Gewerbegebäuden wird weniger Raum zwischen den Modulreihen benötigt. Das steigert den Solarertrag.

Batteriespeichersystem LJ-SK84B von Panasonic: Schutz vor Ausfällen des öffentlichen Stromnetzes. (Quelle: Panasonic)

Batteriespeicher für Wohnhäuser und Energieversorger

Mit dem Batteriespeichersystem LJ-SK84B von Panasonic können Privatleute ihre Eigenversorgung mit Solarstrom optimieren und sich vor Ausfällen des öffentlichen Stromnetzes schützen. Das AC-gekoppelte, einphasige System enthält langjährig erprobte, leistungsstarke Lithium-Ionen-Akkus von Panasonic und hat eine Speicherkapazität von 6,8 Kilowattstunden. Durch die Platz sparenden Abmessungen (1.380 x 966 x 278 mm) passt der Speicher auch in kleine Räume. Das System kann an bestehende und neue Photovoltaikanlagen angeschlossen werden.

Energieversorger haben die Möglichkeit, Panasonic-Speicher bei Endverbrauchern im Rahmen von so genannten Schwarmstrom-Konzepten zusammenzuschalten. Je nach Bedarf bezieht der Energieversorger Strom aus den Speichern beziehungsweise lagert überschüssigen Wind- und Solarstrom ein. Dadurch stabilisieren Photovoltaik-Speicher das öffentliche Netz. Sie tragen zum Lastmanagement bei und ersparen Kosten für den Ausbau des Stromnetzes.

HIT Module von Panasonic: Geringe Garantierate

Durch die Übernahme des Solargeschäftes von Sanyo im Jahr 2012 blickt Panasonic in diesem Jahr auf eine 40-jährige Erfahrung in der Zellentwicklung und –herstellung zurück. Schon 1975 begann Sanyo mit der Entwicklung von amorphen Silizium-Solarzellen. 1997 führte das japanische Unternehmen die ersten HIT Module in den Markt ein. Bei den HIT Modulen von Panasonic sind dünne, monokristalline Wafer von einer ultradünnen amorphen Siliziumschicht umhüllt. Dadurch weisen die Module herausragende Temperatureigenschaften, ein optimales Schwachlichtverhalten und höchste Wirkungsgrade auf. Für die Photovoltaikmodule konnten in Feldtests acht Prozent mehr Ertrag als bei herkömmlichen monokristallinen (c-Si) Solarmodulen nachgewiesen werden. Durch hohe Qualitätsstandards in der Fertigung ist die Garantierate niedrig. Bezogen auf 3,6 Millionen Module, die seit der Markteinführung im Jahr 2003 bis Ende März 2015 in Europa verkauft wurden, liegt die Garantierate bei nur 0,005 %.

Das Unternehmen hat sich zudem freiwillig verpflichtet, Module auf Basis der RoHs-Richtlinie zu produzieren. Die EU-Richtlinie, die für Solarmodule nicht verpflichtet ist, besagt, dass nur minimale Spuren von Schwermetallen wie Blei in elektrischen und elektronischen Geräten enthalten sein dürfen. 

Die Produktneuheiten sind vom 10. bis 12. Juni 2015 an Stand A2.160 zu sehen. Weitere Informationen zu Panasonic Solar: www.eu-solar.panasonic.net. (gra)

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