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Die dena fordert steuerliche Anreize für Sanierung von Gebäuden

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) fordert steuerliche Anreize für Gebäudesanierung. Sie ruft nach Erscheinen eines Sonderberichts der Internationalen Energieagentur (IEA) dazu auf, in Deutschland die Anstrengungen zur Steigerung der Energieeffizienz zu verstärken.

Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) fordert steuerliche Anreize für Gebäudesanierung. Sie ruft nach Erscheinen eines Sonderberichts der Internationalen Energieagentur (IEA) dazu auf, in Deutschland die Anstrengungen zur Steigerung der Energieeffizienz zu verstärken. Die IEA weise zu Recht darauf hin, dass dabei ein Schwerpunkt auf Gebäude gelegt werden müsse, weil hier das größte wirtschaftliche Potenzial zur Reduzierung der CO2-Emissionen zu erschließen sei.

Die dena empfiehlt deshalb, die Ende 2012 gescheiterte Einführung von steuerlichen Anreizen für die Gebäudesanierung wieder auf die Agenda zu setzen und die neue Energieeinsparverordnung im Bundesrat Anfang Juli 2013 ohne weitere Verzögerung oder Abstriche zu verabschieden. Außerdem sollen Unternehmen in ihrem Marketing gezielt auf Energieeffizienz setzen. In der Allianz für Gebäude-Energie-Effizienz (geea) haben sich führende Vertreter aus verschiedenen Branchen mit diesem Ziel zusammengeschlossen.

„Der Bericht der IEA zeigt zum wiederholten Mal: Wir brauchen mehr Energieeffizienz“, betont Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. „Nur wenn wir es schaffen, unsere Volkswirtschaft energieeffizient zu organisieren, ist die Energiewende überhaupt umwelt- und sozialverträglich machbar. Dafür müssen wir attraktive Marktanreize setzen und verlässliche Rahmenbedingungen schaffen.

Nach Berechnungen der dena könnten die Energiekosten in Deutschland bis 2020 insgesamt um bis zu 128 Milliarden Euro gesenkt werden. Dafür seien bis zum Jahr 2020 kumulierte Investitionen in Höhe von 100 Milliarden Euro erforderlich. Das hieße: Die hier angenommenen Energieeffizienzmaßnahmen wären wirtschaftlich und entsprächen einer Reduzierung des Endenergieverbrauchs um 15 Prozent im Vergleich zum Basisjahr 2008. Unter den gegenwärtigen Voraussetzungen geht die dena jedoch davon aus, dass der Verbrauch bis 2020 nur um 7 Prozent reduziert wird.

Bild: RKB Rainer Sturm/pixelio.de

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