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Aktionsbündnis Klimaschutz 2020: Die bislang als nicht quantifizierbar eingestuften Einsparpotenziale sollen gehoben werden. (Quelle: Petra Bork/pixelio.de)

Aktionsbündnis Klimaschutz 2020: Neue Einsparpotenziale nutzen

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks will Wirtschaft und Gesellschaft in die Umsetzung des Aktionsprogramms Klimaschutz 2020 einbinden und setzt dabei auf posotive Effekte durch Beratung und Information.

Das Aktionsbündnis soll dabei helfen, insbesondere die Einsparpotenziale zu heben, die im Aktionsprogramm noch als "nicht quantifizierbar" eingestuft werden. Das sind vor allem die Potenziale von Beratung, Information und Motivation zu klimafreundlichem Verhalten. Außerdem soll es dabei helfen, weitere Handlungsmöglichkeiten zu identifizieren. „Ich setze darauf, dass die Teilnehmer neue Allianzen für den Klimaschutz schmieden. Gemeinsam wollen wir dem Klimaschutz in Deutschland Rückenwind geben", sagte Hendricks.

Aktionsbündnis Klimaschutz: Tagt am 25. März 2015

Das Bündnis soll erstmals am 25. März 2015 und anschließend etwa halbjährlich tagen. Die Diskussionen werden dabei nach dem bei internationalen Verhandlungen etablierten Wiener Format strukturiert: Die Interessengruppen ordnen sich dabei einer von 14 sogenannten Bänken zu. Vorgesehen sind Bänke für Wirtschafts- und Industrieverbände sowie für andere Interessenvertreter wie Umwelt- und Verbraucherschutzverbände, Gewerkschaften, Kommunen oder Religionsgemeinschaften. Je Bank stehen ein bis drei Plätze am Bündnistisch mit Rederecht zur Verfügung. Jede Bank entscheidet selbst, wer jeweils am Tisch Platz nimmt.

Am 3. Dezember 2014 hatte das Bundeskabinett das Aktionsprogramm Klimaschutz 2020 beschlossen. Jetzt geht es in die Umsetzung. Ende 2015 soll der erste Klimaschutzbericht Aufschluss darüber gegeben, wie weit die im Programm enthaltenen Maßnahmen bereits umgesetzt wurden. (gra)

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