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Heizungsindustrie: Verschiebung der EnEV-Novelle für Korrekturen nutzen

Nachdem die Novelle der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) verschoben wurde, sollten die nächsten Monate für Korrekturen genutzt werden, fordert der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH).

Nachdem die Novelle der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) verschoben wurde, sollten die nächsten Monate für Korrekturen genutzt werden, fordert der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V. (BDH). Der Bundesrat hatte die neue EnEV nicht wie geplant am 05. Juli 2013 verabschiedet, so dass die Novelle nun erst nach der Bundestagswahl umgesetzt werden kann.

Der BDH begrüßt, dass der Gesetzgeber den Energieverbrauch in Gebäuden weiter senken möchte und dafür höhere Anforderungen an den Jahres-Primärenergiebedarf stellt. Allerdings sieht der Verband die Verschiebung auch kritisch.

„Der Wärmemarkt benötigt dringend verlässliche Rahmenbedingungen. Das monatelange Tauziehen um die neue EnEV schafft unnötige Verunsicherung bei Verbrauchern und Unternehmen“, sagt Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des BDH.

Die Verordnung könne einen wichtigen Beitrag leisten, um die Energiewende im Heizungskeller voranzubringen. Aus Sicht der Heizungsindustrie seien aber einige Änderungen notwendig, damit die EnEV 2013 ihre Wirkung effizient entfalten könne. Insbesondere sollte sie keine Technologien bevorzugen, damit sich die kostengünstigsten Energieeffizienz-Lösungen durchsetzen könnten. Darüber hinaus sei es wichtig, dass die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung nach den Wahlen schnell auf den Weg komme, so Lücke.

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