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Infrarotheizung: Im Gesamtkostenvergleich schneidet die Infrarotheizung laut easyTherm besser ab als Wärmepumpe und Co. (Quelle: easyTherm)

Infrarotheizung schlägt Wärmepumpe: easyTherm vergleicht Gesamtkosten

Für öffentliche und private Bauherren ist die Kenntnis über die Kosten der Heizung für Anschaffung und Betrieb unerlässlich. In der Planungsphase ist daher ein Gesamtkostenvergleich für die passende Heizungslösung entscheidend.

Am Beispiel eines Niedrigenergiehauses wurden von easyTherm folgende Heizsysteme verglichen: Zentralheizung Pellets (ZHPel), Zentralheizung Wärmepumpe (ZHWP), Zentralheizung Öl (ZHÖl), Zentralheizung Gas-Außenwandtherme (ZHGas), Infrarotheizung easyTherm (eTherm). Das Niedrigenergiehaus ist so definiert, dass es bei einer Wohnfläche von 150 qm einen Heizwärmebedarf von 35 kWh pro Jahr und Brutto-Quadratmeterfläche besitzt. Für die Stromkosten wurden in der Rechnung 17 Cent pro kWh veranschlagt. Für die Nutzungsdauer wurden 20 Jahre angenommen.

easyTherm-Vergleich: Infrarotheizungen sind am kostengünstigsten

Infrarotheizungen schneiden in der easyTherm-Untersuchung am besten ab. Obwohl hier nicht die geringsten Verbrauchskosten entstehen, sind die Gesamtkosten mit rund 132 Euro pro Monat am niedrigsten. Gegenüber Zentralheizungssystemen mit Gasbefeuerung oder Wärmepumpensystemen weist das Rechenbeispiel eine Ersparnis von rund 40 Prozent und gegenüber Zentralheizung mit Pellets und Öl ca. 50 Prozent aus. Das gesparte Geld lässt sich zusätzlich in eine Photovoltaikanlage und/oder in einen Stromspeicher investieren.

Mit eigenem Sonnenstrom heizen

Strom kann am eigenen Heim mittels einer Photovoltaik- oder Kleinwindkraftanlage selbst erzeugt werden. Eine Photovoltaikanlage liefert für 20 bis 30 Jahre Strom zum gleichbleibend günstigen Preis. Wer in eine Kombination aus Photovoltaikanlage, gegebenenfalls ergänzt um einen Stromspeicher, und Qualitäts-Infrarotheizung investiert, sichert sich laut der Untersuchung einen finanziellen Vorteil. (gra)

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