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BSW-Solar: Photovoltaik-Speicher werden immer beliebter; staatliche Förderung mit günstigen Krediten und Tilgungszuschüssen

Das Interesse an Solarstrom-Speichern sei in den vergangenen Monaten spürbar gewachsen, berichtet der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar, Berlin) unter Berufung auf die jüngsten Zahlen des staatlichen Speicher-Förderprogramms.

Seit Beginn des staatlichen Förderprogramms im Mai 2013 wurden bereits mehr als 6.500 Photovoltaik-Speicher gefördert/Quelle: Akasol.

Während in den ersten fünf Monaten des Jahres durchschnittlich knapp 340 Förderanträge pro Monat genehmigt wurden, erteilte die zuständige KfW-Bank von Juni bis August fast 600 Förderzusagen.

„Immer mehr Menschen wollen sich jetzt noch unabhängiger machen und entscheiden sich für eine solare Selbstversorgung rund um die Uhr. Solarstrom-Speicher sind die perfekte Ergänzung einer Photovoltaik-Anlage und ein wichtiger Baustein der Energiewende“, sagt Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar.  

Solarstrom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage deutlich günstiger als Strom vom Energieversorger

Er betont, dass Solarstrom aus der eigenen Photovoltaik-Anlage deutlich günstiger sei als Strom vom Energieversorger. Oft haben Haushalte aber gerade dann einen hohen Stromverbrauch, wenn ihre PV-Module wenig oder keinen Solarstrom produzieren. Mit einem Stromspeicher kann der günstige Solarstrom immer dann genutzt werden, wenn er benötigt wird.

„Steigt die Eigenversorgungsquote, sinkt die Abhängigkeit vom Energieversorger“, so Körnig. „Mit einem Speicher entscheidet man sich für einen dauerhaft niedrigen Strompreis.“  

KfW-Bank fördert die Installation von Photovoltaik-Anlagen und Batteriespeichern

Seit Beginn des staatlichen Förderprogramms im Mai 2013 wurden bereits mehr als 6.500 Anlagen gefördert. Der durchschnittliche Tilgungszuschuss ist auf 3.300 Euro pro Antrag gestiegen; die Größe der geförderten Speicher nimmt zu.

Die KfW-Bank fördert die Installation einer Photovoltaik-Anlage und eines Batteriespeichers mit einem zinsgünstigen Darlehen. Zusätzlich werden bis zu 30 Prozent der Anschaffungskosten als Tilgungszuschuss übernommen. Zur Qualitätssicherung empfiehlt der BSW-Solar die Ausstellung eines Photovoltaik-Speicherpasses, die der Verband gemeinsam mit dem Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke entwickelt hat. Dieser werde auch von der KfW als Nachweis einer sachgerechten Speicher-Installation akzeptiert, betont der Verband.

Weitere Informationen über Solarstromspeicher und die Fördermöglichkeiten: www.die-sonne-speichern.de und www.photovoltaik-anlagenpass.de  

Quelle: BSW-Solar | solarserver.de © Heindl Server GmbH

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