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Energieoptimierte Gebäude
Wenn es um die Wirtschaftlichkeit eines energieoptimierten Gebäudes geht, kommt es immer auf die Perspektive des Betrachters an. (Quelle: Thorben Wengert/Pixelio.de)

Berechnungsmethoden: Wie wirtschaftlich sind energieoptimierte Gebäude?

Neubauten und sanierte Gebäude mit einem minimalen Energiebedarf zu realisieren, ist technisch problemlos möglich. Wann, für wen und in welchem Ausmaß der gewählte Baustandard aber wirtschaftlich ist, wird innerhalb der Fachwelt und der Politik kontrovers diskutiert. Das neue BINE-Themeninfo „Wirtschaftlichkeit energieoptimierter Gebäude“ (III/2017) stellt Betrachtungsweisen, Berechnungsmethoden sowie Projekte aus Immobilienwirtschaft und Forschung vor.

Energieoptimierte Gebäude
Das neue BINE-Themeninfo „Wirtschaftlichkeit energieoptimierter Gebäude“ (III/2017)

Diese zeigen, dass ein energieoptimiertes Gebäude durch eine integrierte, ganzheitliche Planung in Verbindung mit einem Monitoring die Wirtschaftlichkeit erreichen kann.

Energieoptimierte Gebäude: Wirtschaftlichkeit beurteilen

Wenn die Wirtschaftlichkeit eines energieoptimierten Gebäudes beurteilt wird, spielen die eingenommene Perspektive und Annahmen zu

  • Energiepreisen,
  • Kapitalmarktentwicklung und
  • Nutzungsdauer

eine große Rolle.

 

Wirtschaftlichkeit: Auf die Perspektive kommt es an

Für Bauherren, Investoren, Planer und Mieter fällt die wirtschaftliche Bilanz für umgesetzte Maßnahmen jeweils sehr unterschiedlich aus. Das BINE-Themeninfo stellt verschiedene Betrachtungsweisen zur Wirtschaftlichkeit sowie Methoden zur Erfassung der wesentlichen Zahlungsflüsse und Kosten vor. Besonders in der frühen Planungsphase sind Kostenkennwerte für Wärmeschutzmaßnahmen und Anlagentechnik hilfreich, um sich zwischen verschiedenen Varianten zu entscheiden.

Die wirtschaftliche Vertretbarkeit ist auch ein Gebot des Energieeinspargesetztes (EnEG) und der daraus abgeleiteten Energieeinsparverordnung (EnEV).

Autoren des BINE-Themeninfos sind Professor Thomas Lützkendorf, Fachgebiet Immobilienwirtschaft des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), und Dr. Andreas Enseling, Institut Wohnen und Umwelt aus Darmstadt. (fei)

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