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Studie unterstreicht Nutzen von Pumpspeicherwerken für Energiewende

Die von der Deutschen Energie-Agentur (dena) initiierte Plattform „Pumpspeicherwerke –Partner der Energiewende“ hat bei der Vorstellung einer neuen Studie von Voith Hydro in Berlin auf den dringenden Handlungsbedarf zur Sicherung der Zukunft von Pumpspeicherwerken verwiesen. Die Voraussetzungen für den wirtschaftlichen Betrieb hätten sich, wie bei den Stromerzeugungsanlagen insgesamt, massiv verschlechtert.

Die von der Deutschen Energie-Agentur (dena) initiierte Plattform „Pumpspeicherwerke –Partner der Energiewende“ hat bei der Vorstellung einer neuen Studie von Voith Hydro in Berlin auf den dringenden Handlungsbedarf zur Sicherung der Zukunft von Pumpspeicherwerken verwiesen. Die Voraussetzungen für den wirtschaftlichen Betrieb hätten sich, wie bei den Stromerzeugungsanlagen insgesamt, massiv verschlechtert. Die Studie zeigt am Beispiel von Zukunftsszenarien, welchen Beitrag zur Energiewende Pumpspeicherwerke in den Jahren 2030 und 2050 leisten können.

„Es ist klar, dass wir für die Energiewende mehr Speicherkapazitäten brauchen. Jetzt müssen wir dafür auch die marktwirtschaftlichen Voraussetzungen schaffen“, sagte Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. „Pumpspeicherwerke sollen dabei an erster Stelle stehen, denn sie sind derzeit die einzig verfügbaren großtechnischen Stromspeicher und erbringen darüber hinaus für das Stromsystem viele wertvolle Leistungen. Wir müssen die Rahmenbedingungen so anpassen, dass dieser Mehrwert auch angemessen vergütet wird.“

Die Plattform empfiehlt vor allem:

die Weiterentwicklung des Strommarktdesigns und der Fördersystematik für erneuerbare Energien, sodass ein wirtschaftlicher Betrieb von Pumpspeicherwerken unter Berücksichtigung ihres energie- und volkswirtschaftlichen Nutzens ermöglicht wird, die diskriminierungsfreie Berücksichtigung von Stromspeichern bei der Einführung eines Kapazitätsmechanismus, welcher auch Anlagen im Ausland wettbewerblich einbeziehen muss, die Klarstellung, dass Energiespeicher keine Letztverbraucher sind, durch Einführung einer entsprechenden Definition von Speichern im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG).

Weitere Informationen zu den Empfehlungen hat die Plattform in zwei Positionspapieren unter www.pumpspeicher.info zusammengestellt.

Voith Hydro ist ein Anbieter von Anlagen, Technologien und Dienstleistungen im Bereich der Wasserkraft.

Die Plattform „Pumpspeicherwerke –Partner der Energiewende“ wird von der dena mit folgenden Projektpartnern durchgeführt: 50Hertz Transmission GmbH, Allgäuer Überlandwerk GmbH, Austrian Power Grid AG, Bilfinger Construction GmbH, BKW Energie AG, EnBW Erneuerbare und Konventionelle Erzeugung AG, E.ON Kraftwerke GmbH, HOCHTIEF Solutions AG, Pumpspeicherkraftwerk Koralm GmbH, Schluchseewerk AG, Stadtwerke Mainz AG, Städtische Werke Magdeburg, SWT Stadtwerke Trier Versorgungs GmbH, TransnetBW GmbH, Trianel GmbH, Vattenfall Europe Generation AG, Verbund AG, Voith Hydro GmbH & Co. KG.

Die Studie finden Sie hier.

Bild: Präsentation der Pumpspeicherstudie in Berlin mit Alexander Schechner (Voith Hydro, Bereichsleiter), Heike Bergmann (Voith Hydro, Mitglieder der Geschäftsführung) und Stephan Kohler (dena, Vorsitzender der Geschäftsführung)/Quelle: dena.de

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