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BIM
BIM: Das Interesse an der BIM Anwendung in allen Bereichen des Planens und Bauens wächst, genauso wie die Nachfrage nach Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten. (Quelle: genialbaron/Fotolia.de)

Oldenburger Bautag: Interesse an BIM wächst

13 nationale und internationale BIM Experten aus Forschung, Lehre und Praxis betrachteten beim 11. Oldenburger Bautag in ihren Fachvorträgen zum Thema BIM das „Digitale Planen, Bauen und Betreiben" aus verschiedenen Blickwinkeln und Perspektiven und regten damit interessante Diskussionen an.

So berichtete Univ.-Prof. Dr.-Ing. Manfred Helmus, Bergische Universität Wuppertal über Hochschulkooperationen und die Entwicklung gemeinsamer Aus- und Weiterbildungskonzepte. Dirk Schaper berichtete über die Erfahrungen von Hochtief ViCon mit BIM-basierten Produktionssystemen.

Um die Annäherung an das Thema und den unerschrockenen Einstieg in die Generalplanung mit BIM ging es im Vortrag von Thomas Garritsen, Lindschulte Ingenieure und Architekten. Samy Kröger von der Zech Bau Holding sprach über BIM aus der Sicht eines Bauunternehmens. Projekte wie 1000x für die Bundeswehr (Matthias Braun, Obermeyer Planen + Beraten), das BIM-Management beim Felix Platter-Spital, Basel (Marc Heinz, vrame bim-services) oder die BIM-Einführung bei VW Financial Services (Sabine Burkert, Volkswagen Financial Services) stießen im Auditorium auf großes Interesse. Ein deutliches Signal setzten führende Verbände und Institutionen aus dem Bereich Planen, Bauen und Betrieb bereits im Februar dieses Jahres mit der Gründung der „planen-bauen 4.0 - Gesellschaft zur Digitalisierung des Planens, Bauens und Betreibens mbH“. Darüber berichtete Siggi Wernik aus dem Aufsichtsrat der Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Effizienzpotentiale des digitalen Bauens für alle am Bau Beteiligten zugänglich zu machen. Dabei wird sie von Staat und Wirtschaft unterstützt.

BIM: Setzt intensive Projektkommunikation voraus

Hier ist sich die Fachwelt einig: BIM setzt eine frühzeitige Auseinandersetzung mit den Projektzielen und Prozessen, eine intensive Projektkommunikation und viel Koordination und Kollaboration zwischen allen Projektbeteiligten und dem Bauherrn voraus. Dazu kommt der Austausch der Datenmodelle - damit sich die Methode tatsächlich bis in die Betriebsphase nachhaltig auswirken kann. Die Fragen aus dem Auditorium zeigten, dass das Interesse an der BIM Anwendung in allen Bereichen des Planens und Bauens kontinuierlich wächst, genauso wie die Nachfrage nach Weiterbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten.

300 Teilnehmer aus Politik, Bauwirtschaft, Ver- und Entsorgungswirtschaft, Planungsbüros, Wissenschaft und Hochschulen besuchten den 11. Oldenburger Bautag, veranstaltet vom Verein der Förderer der Fachhochschule Oldenburg e.V..

50 Besucher nahmen am Workshop DINSPEC 91400 mit Martin Hubert, Geschäftsführer DBD, teil. Ihr Interesse galt den Vorteilen des modellbasierten Arbeitens beim Erstellen von Leistungsbeschreibungen und Kostenermittlungen mit der DIN SPEC 91400 und einem DBD-BIM-Plug-In für Autodesk Revit , das den offenen, neutralen IFC-Datenaustausch unterstützt. (fei)

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