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IWO will zukunftsweisende Lösungen vorantreiben

Im Rahmen seiner alljährlichen Mitgliederversammlung hat das Institut für Wärme und Oeltechnik (IWO) die Ergebnisse der vergangenen Monate bilanziert und die Schwerpunkte seiner künftigen Arbeit bestimmt. Jörg Debus (Shell) wurde als IWO-Vorstandsvorsitzender wiedergewählt.

Kommunikation und Forschung für mehr Klimaschutz

„Wir konnten deutlich machen, dass flüssige Kraft- und Brennstoffe auch für die künftige Energieversorgung unverzichtbar sein werden“, erklärte Debus. Allerdings müssten die flüssigen Energieträger selbst dafür „grüner“ werden. Das Potenzial treibhausgasreduzierter Kraft- und Brennstoffe habe das IWO im Rahmen umfassender Studien und Veröffentlichungen publik gemacht. „Ging die politische Debatte vor drei Jahren noch in Richtung einer ‚All-Electric-Society', werden neue flüssige Energieträger nun zunehmend als Lösungsoption anerkannt."

Man wolle als IWO beitragen, die Energiewende-Diskussion "weiterzuentwickeln" und zu "entideologisieren". Eine technologieoffene Herangehensweise und ein konstruktiver Dialog seien Voraussetzungen für erfolgreichen und bezahlbaren Klimaschutz. „Wichtig ist zudem, nicht in Debatten zu verharren. Um die Zukunft zu gestalten, müssen wir auch etwas tun.“ Daher werde sich das IWO verstärkt dafür einsetzen, die stagnierende Modernisierungsquote von Heizungen zu erhöhen. Um Hausbesitzer zum Einbau effizienter Öl-Brennwerttechnik zu motivieren, sollen Online-Angebote verstärkt und neue Campaigning-Maßnahmen umgesetzt werden.

Die Modernisierungsaktion „Besser flüssig bleiben“ werde fortgesetzt und 2019 erneut bundesweit im Rundfunk beworben. Auch die Forschungsaktivitäten des IWO sowie seiner Tochterunternehmen, der TEC4FUELS GmbH und der OWI Oel-Waerme-Institut gGmbH, die sich um konkreten Klimaschutz drehen, sollen vorangetrieben werden. Dies betreffe die Weiterentwicklung treibhausgasreduzierter Kraft- und Brennstoffe, die Fortführung aktueller Modellvorhaben und den Aufbau neuer Demo-Cases.

Vorstand für die nächsten zwei Jahre gewählt

Während ihrer jährlichen Versammlung wählten die Mitglieder des IWO auch turnusmäßig den Vorstand für die nächsten zwei Jahre. Neben Debus als Vorstandsvorsitzender wurde Martin Heins (UNITI) als sein Stellvertreter bestätigt. Ihre Arbeit im IWO-Vorstand fortsetzen werden zudem Christiane Giesen (BP), Holger Mark (AVIA), Jan Petersen (Total) und Rainer Scharr (GKG). Neu im Vorstand ist Volker Ebeling (Mabanaft). Er nimmt den Platz von Nikolaus Gehrs ein, der sich nicht wieder zur Wahl stellte. (fei)

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