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Haus als Rohbau

Themen wie BIM oder Industrie 4.0 sind für die Baustoffindustrie derzeit offenbar wenig interessant. Die Branche plant konservativ, zeigt die Jahresanalyse von BauInfConsult.

Partnerschaften mit Bau-Akteuren im Kommen

Demnach bauen die meisten Entscheider aus der Baustoffindustrie bis 2023 auf die Entwicklung von Gesamtlösungen und Produktinnovationen – und greiefn somit eher auf eine klassische Strategie zurück.  Für die Studie wurden unter anderem 51 Marketing- und Vertriebsverantwortliche bei Herstellern von Baustoff- und Installationsmaterial online danach befragt, auf welche 3 Trends sich die eigenen Unternehmen in den kommenden fünf Jahren fokussieren werden.

Doch abseits der produktbezogenen strategischen Zielsetzung haben die Hersteller auch andere Trendthemen ins Auge gefasst. Knapp die Hälfte der Befragten gab an, einen Schwerpunkt auf Partnerschaften mit Bau-Akteuren wie Planern und Verarbeiten zu legen. Daneben bleibt die Expansion in neue Märkte für das Jahr 2023 ein Ziel, dass relativ viele Produzenten ebenfalls verfolgen (39 Prozent). Etwas überraschend sind zwei medial sehr präsente Trendthemen, die aber weniger stark im Planungskanon der Hersteller vertreten sind: Nachhaltigkeit und BIM. So bettet lediglich jeder vierte Befragte das Thema Nachhaltigkeit in die Unternehmensstrategie bis 2032 ein – und Building Information Modeling steht nur bei jedem fünften Hersteller ganz oben auf dem zukünftigen Trendchart. (aho)

Baustoffindustrie Trends 2023 Studie BauInfoConsult

Die Trends Der Baustoffindustrie: Neue Produkte und Gesamtlösungen liegen im Fokus. (Quelle: BauInfoConsult)

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