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Brandschutz, Brandschutzklappe WFK

Die geba Bartholomäus hat die neue Brandschutzklappe WFK entwickelt. Durch ihre besondere Konstruktion mit freiem Querschnitt arbeitet sie nahezu verschleißfrei und muss nur alle fünf Jahre per Kamerabefahrung besichtigt werden.

Kontrollen per Kamerabefahrung

Die Klappen der neuen Brandschutzklappe WFK befinden sich nicht im Luftstrom, sondern liegen an den Wänden der Brandschutzklappe an. Dadurch bleiben keine Staubpartikel haften; die Luftgeschwindigkeit bleibt zudem über große Zeiträume hinweg konstant, sodass sich die Leitungen laut geba praktisch von selbst reinigen. Zudem ist die VdS-geprüfte Auslöseeinheit einschließlich des Auslöseelementes – verbaut werden zwei scharnierlose Edelstahldoppeltorsionsfedern – korrosionsfrei. Da der Verschleiß der Materialien nach Herstellerangaben bei nahezu Null liegt und die Funktionalität auch nicht durch Staubpartikel eingeschränkt wird, konnte ein Wartungsintervall von fünf Jahren festgelegt werden.

Die Kontrollen werden per Kamerabefahrung durchgeführt. Dazu sind lediglich zwei Revisionsöffnungen am Beginn sowie am Ende der Leitung notwendig; eine Funktionsprüfung sowie Öffnungen in jedem einzelnen Geschoss werden nicht mehr benötigt. Dadurch kann auf Wartungsmaßnahmen in einzelnen Wohnungen verzichtet werden, sodass sich auch der organisatorische Aufwand verringert. Die Reinigung kann mit rotierenden Bürsten geschehen. Auf diese Weise vereinfacht sich der Wartungsaufwand erheblich, sodass Kosten und Zeit gespart werden können.

Brandschutzklappe WFK Wartung

Auf geschossweise Revisionsöffnungen kann verzichtet werden. Stattdessen sind nur noch insgesamt zwei Öffnungen notwendig. Die Wartung erfolgt alle fünf Jahre über eine Kamerabefahrung. (Quelle: geba Bartholomäus GmbH)

Forschungs- und Versuchslabor der TUM bestätigt Verschleißfreiheit

Der niedrige Wartungsaufwand sowie die Langlebigkeit konnten auch durch das Forschungs- und Versuchslabor der TUM bestätigt werden, das entsprechende Untersuchungen durchführte. Im Zuge der Prüfungen kam das Labor zu dem Schluss, dass aufgrund des freien Querschnitts kein Materialverschleiß besteht. Des Weiteren sind Ablagerungen, etwa von Staubpartikeln oder Schwebstoffen, nicht zu befürchten, wodurch Fehlfunktionen ausgeschlossen werden können. Die von geba verfassten Vorschläge zu Wartungsintervallen werden deshalb als angemessen betrachtet.

Brandschutzklappe WFK Trockenbauweise Decke

Zulässig ist die Verwendung der Brandschutzklappe WFK in Massivdecken (rechts) und Massivwänden sowie Trockenbauwänden (links) mit beidseitiger Beplankung. (Quelle: geba Bartholomäus GmbH)

Einbau vertikal und horizontal mit beliebiger Luftrichtung

Zulässig ist die Verwendung der Brandschutzklappe WFK in Massivdecken und -wänden sowie Trockenbauwänden mit beidseitiger Beplankung. Der Einbau ist vertikal und horizontal mit beliebiger Luftrichtung möglich; auch brennbare Leitungen dürfen angeschlossen werden. Sie lässt sich in Zu- und Abluftsystemen mit und ohne Wärmerückgewinnung einsetzen beziehungsweise in allen Anlagen nach DIN 1946-6 – auch bei Leitungsendungen mit einseitigem Abdeckgitter. Je nach Verwendungszweck besitzt die Brandschutzklappe die Leistungsklasse EI 120 S für die Decke sowie jeweils EI 90 S für Massiv- sowie Trockenbauwände und ist in den Nenngrößen DN 100 bis DN 250 erhältlich.

Brandschutzklappe WFK für Wohn- und Gewerbebauten

Die Brandschutzklappe WFK ist CE-zertifiziert und entspricht allen notwendigen Normen – unter anderem der Brandschutzklappennorm EN 15650 sowie der Prüfnorm nach DIN EN 1366-2:1999-10. Damit eignet sie sich speziell für den Einbau in Wohngebäuden mit mehreren Wohneinheiten sowie für öffentliche Einrichtungen wie zum Beispiel Schulen, Arztpraxen und Altenheime und gewerblich genutzte Gebäude wie Bürogebäude oder Hotels. (fei)

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