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Luftfilter für die Raumlufttechnik

Aufgrund der Neuregulierung der Prüfnormen und der Qualifizierungen von Luftfiltern durch die ISO 16890 hat der Fachverband Gebäude-Klima e. V. (FGK) jetzt Informationen für den Umgang und die Umsetzung der neuen Richtlinie veröffentlicht.

Filterklassifizierung: Vergleichbarkeit muss gegeben sein

Der FGK bietet mit dem Status-Report 44 gemeinsam mit der European Ventilation Industry Association (EVIA) Informationen zum Umgang und zur Umsetzung hinsichtlich der neuen Regelungen bei Luftfiltern für die Raumlufttechnik. Damit trägt der Verband der Umstellung der Filterklassifizierungsnorm EN 779 auf die neue ISO 16890 Rechnung. Die neue internationale Prüfnorm 16890 ist seit Dezember 2016 gültig und soll mittelfristig die EN 779 ersetzen. Die Neuregelung beinhaltet vor allem den Umgang mit den Filterwirkungsgraden in Relation zu den von Umweltbehörden verwendeten Feinstaub-Fraktionen. Da in Folge der Neuregelung auch viele weitere Anwendungsnormen sukzessive von alter auf neuer Klassifizierung umgestellt werden und dieser Prozess noch mehrere Jahre dauern wird, stellt sich zunehmend die Frage nach der Vergleichbarkeit, wenn Luftfilter mit neuer Klassifizierung als Ersatz für die alte Klassifizierung zum Einsatz kommen. Der Status-Report 44 bietet in der Übergangszeit für alle alten Filterklassen von G2 bis F9 eine Orientierung an, solange eine notwendige Einzelfallumsetzung nicht verfügbar ist. (fei)

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