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Einbruchschutz: Viele Smart-Home-Angebote nicht sicher

Der europäische Versichererverband IE hat Nutzen und Risiken aktueller Smart-Home-Systeme untersucht – mit einem erschreckenden Ergebnis. Explizit warnt IE vor Do-it-yourself-Einbau.

Diverse Schwachstellen

Das Präventionsforum des europäischen Versicherer-Dachverbandes „Insurance Europe“ wägt in einem aktuellen Positionspapier zum Thema Smart Home Nutzen und Risiko des Einbruchschutzes aktueller Smart-Home-Systeme (die oft auch bei gewerblichen Risiken eingesetzt werden) für Endkunden wie Versicherer ab.
Zusammengefasst werden Veröffentlichungen von Behörden und weiteren anerkannten Institutionen, welche die Schwachstellen der Systeme klar beschreiben.

Diese sind unter anderem:

  • 1-Faktor-Authentifizierung (zu schwach)
  • unverschlüsselte Übertragung von Videodaten
  • keine Beschränkungen der Falscheingabe von Zugangsdaten
  • unsichere Interfaces
  • Apps

VdS SmartHome Einbruchschutz Sicherheit

Die europäischen Versicherer beschreiben in einem Positionspapier zahlreiche Schwächen aktueller Smart-Home-Angebote, die auch immer wieder zur vermeintlichen Sicherung kleinerer Gewerbe eingesetzt werden – und warnen zudem explizit vor Do-it-yourself-Einbau (im Bild eine Prüfung durch die VdS-Laboratorien). (Quelle: VdS)

Kein Do-it-yourself-Einbau!

„Die Versicherungsexperten wagen auch einen für die Sicherheitsbranche hoffentlich hilfreichen Ausblick in die Zukunft – und fordern ihre Mitglieder in Europa auf, zu verhindern, dass sich bei den Versicherungsnehmern eine Scheinsicherheit einstellt. Wichtig für qualifizierte Errichter: Gerade vor Do-it-yourself-Einbau wird gewarnt“, erklärt Sebastian Brose, Leiter des VdS-Produktmanagements im Geschäftsbereich Produkte und Unternehmen. Die Versicherer als Meinungsbildner für Schadenverhütung sollten die Anwendung geeigneter Standards im Smart-Home-Segment forcieren. Die fünfseitige Publikation (englisch) finden Sie zum Download auf www.vds-home.de (fei)

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